Nach der achten Pleite im zwölften Spiel wird der Ton rauer.
„Bringt einem auch nix“Bundesliga-Trainer geht auf sein Team los

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Sandro Wagner, Trainer des FC Augsburg, ist nach der erneuten Pleite sichtlich angefressen. (Symbolbild)
Der Ton beim FC Augsburg wird rauer! Nach der bitteren 0:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim platzte Trainer Sandro Wagner regelrecht der Kragen. Der sonst so besonnene Coach fand deutliche Worte für den Auftritt seiner Mannschaft.
Es war bereits die achte Niederlage im zwölften Saisonspiel für die Augsburger. Besonders bitter für Wagner: An seinem 38. Geburtstag musste er nach dem Schlusspfiff vor die Fankurve treten und sich für die Leistung entschuldigen.
Sandro Wagner: „Da müssen wir uns hinterfragen“
Nach dem Spiel rechnete Wagner mit seinem Team ab. Er sprach von „25 katastrophalen Minuten“ in der ersten Halbzeit, „wo wir das ganze Spiel kaputt machen.“ Es ist ein Muster, das sich wiederholt und den Trainer sichtlich frustriert. Das berichtet der „Kicker“.
Schon in früheren Spielen gegen Mainz (1:4) oder Leipzig (0:6) hatte sich die Mannschaft durch schwache Anfangsphasen selbst um den Lohn gebracht. „Die zweite Halbzeit war dann deutlich besser, aber bringt einem auch nix“, so ein enttäuschter Wagner. „Das war zu wenig.“
Der Trainer fordert nun eine klare Reaktion. „Wenn wir als FCA zum Großteil der ersten Halbzeit den Sieg nicht so wollen wie die TSG … Das kann nicht sein, da müssen wir uns hinterfragen“, kritisierte er die Einstellung seiner Spieler. Wagner verlangt mehr Gier und Griffigkeit.
Die kommenden Aufgaben mit Leverkusen, Frankfurt und Bremen werden nicht einfacher. Der FCA benötigt dringend Erfolgserlebnisse, um ein Kippen der Stimmung zu verhindern. (red)
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