Heftige Kritik am eigenen Ehrenpräsidenten! Die Fans des FC Bayern haben beim Spiel gegen St. Pauli mit einem Banner gegen Uli Hoeneß protestiert. Doch er war nicht das einzige Ziel.
Auch Pimmel-Plakate gezeigtBayern-Fans attackieren Hoeneß
Zoff in der Allianz-Arena! Die Fans des FC Bayern München haben ihren eigenen Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß scharf kritisiert. Vor dem Anpfiff des Bundesliga-Spiels gegen den FC St. Pauli am Samstag (29. November 2025) prangte ein unmissverständliches Banner in der Südkurve.
Darauf stand: „Uli, wann wird es auch Dir endlich klar, Fußball in Deutschland – ohne 50+1 nicht vorstellbar!“. Damit reagierten die Fans auf die jüngsten Aussagen der 73-jährigen Vereinsikone.
Böse Bayern-Plakate gegen Andy Grote
Hoeneß hatte sich im OMR-Podcast offen für eine Abschaffung der 50+1-Regel gezeigt, die Investoren die Übernahme von Klubmehrheiten im deutschen Fußball verbietet. „Ich glaube, über kurz oder lang muss in Deutschland die 50+1-Regelung fallen“, so Hoeneß. Dies sei für viele Vereine hilfreich, um internationales Geld einzunehmen.
Die Fanszenen in ganz Deutschland kämpfen seit Jahren für den Erhalt der Regel.
Doch Hoeneß war an diesem Tag nicht das einzige Ziel der Bayern-Fan. Weitere Plakate richteten sich gegen den Hamburger Innensenator Andy Grote.
So zeigte ein Banner Grote mit einem Schlagstock, der aus seinem Schritt ragt, während Fans von Polizei und Kameras überwacht werden. Die provokante Botschaft dazu: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“.

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Mit Pimmel-Plakaten protestierten die Bayern-Fans gegen die Pläne der Innenministerkonferenz und attackierten Hamburgs Innensenator Andy Grote.
Auch einem weiteren Spruchband wurde Grote als „Pimmel“ beleidigt, zudem stand zu lesen: „Die Wahrscheinlichkeit einer Hausdurchsuchung für diese Karikatur ist höher als 0,00438 %.“
Hintergrund dieser Aktion sind Pläne der Innenministerkonferenz für schärfere Sicherheitsmaßnahmen bei Fußballspielen, gegen die die Fanszenen seit Wochen protestieren.
Die Grote-Plakate spielen zudem auf einen Vorfall aus dem Jahr 2021 an, bei dem der Politiker nach einer Beleidigung auf X (ehemals Twitter) Anzeige erstellt hatte und daraufhin eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
