Heizkosten sparen Geniale Tipps, um günstig zu heizen

Mit den richtigen Tipps lassen sich Heizkosten sparen.

Mit den richtigen Tipps lassen sich Heizkosten sparen.

Sie möchten Heizkosten sparen? Mit diesen genialen Tipps können Sie durch richtiges Heizen der Wohnung Energie einsparen.

Nicht erst seit heute legen viele Menschen Wert darauf, ihr Kosten für Heizung, Warmwasser oder Strom möglichst gering zu halten. Doch nicht zuletzt aufgrund der stark ansteigenden Energiepreise ist es mittlerweile wichtiger denn je, Heizkosten zu sparen, damit bei der nächsten Jahresabrechnung kein böses Erwachen kommt.

Wir verraten, wie Sie richtig heizen und mit welchen genialen Tipps, Sie dauerhaft Heizkosten sparen und Ihre Ausgaben senken können.


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Wie hoch ist der Heizungsverbrauch?

Bevor man sich damit beschäftigt, die Heizkosten zu senken, kann es sinnvoll sein, zunächst den eigenen Heizenergieverbrauch zu kennen. Dieser lässt sich bei Mietwohnungen in der Regel in der letzten Heizkostenabrechnung nachlesen. 

Ob der eigene Heizenergieverbrauch bei einer Eigentumswohnung niedrig, normal oder sogar hoch ist, lässt sich auch anhand des Heizspiegels von CO2Online ermitteln. Anhand der Tabelle können Sie den Verbrauch in Relation zu Wohnfläche, Heizsystem und Kosten sehen. Ein stark erhöhter Verbrauch kann beispielsweise auf eine fehlende Dämmung und Sanierungsbedarf hinweisen.

Auch lesen: Teelichtofen selber bauen: Wie effektiv ist die DIY-Heizung wirklich?

Wie kann ich als Mieter Heizkosten sparen?

Fallen die Heizkosten für die Mietwohnung besonders hoch aus, muss das nicht zwangsläufig nur am eigenen Heizverhalten liegen. Vor allem bei älteren Gebäuden mit schlechter Dämmung, bei Wärmebrücken und Undichtigkeiten oder bei schlecht isolierten Fenstern, zum Beispiel bei Altbauten, ist das Heizen oft ineffizient. Die Wärme verschwindet also viel zu schnell wieder aus der Wohnung, wodurch mehr geheizt werden muss.

Doch die Heizkosten zu senken, ist in der Mietwohnung dennoch möglich. Wir verraten die besten Tipps zum Heizkosten sparen.

1. Heizkosten sparen: Heizung entlüften

Wenn die Heizung gluckert und nur teilweise oder fast gar nicht warm wird, wenn sie aufgedreht ist, kann das daran liegen, dass sich Luft im Heizkörper befindet. Das hat den Nachteil, dass die Heizung mehr Energie verbraucht und die Heizkosten steigen, denn der Heizkörper kann weniger Wärme an seine Umgebung abgeben.

Um das zu vermeiden, sollte die Heizung regelmäßig entlüftet werden. Das geht ganz leicht und es wird lediglich ein spezieller Entlüfterschlüssel* benötigt, den es in jedem Baumarkt gibt.

Heizung richtig entlüften:

  • Stellen oder halten Sie ein Glas unter das Entlüftungsventil.
  • Drehen Sie das Thermostat nun komplett auf und warten Sie, dass der Heizkörper warm wird.
  • Drehen Sie das Entlüftungsventil mithilfe des Entlüfterschlüssels auf.
  • Lassen Sie die Luft entweichen, diese macht sich durch ein leises Zischen bemerkbar.
  • Sobald keine Luft mehr austritt, sondern Wasser herauskommt, drehen Sie das Ventil sofort wieder zu.
  • Drehen Sie das Thermostat auf die gewünschte Stufe herunter. Die Heizung arbeitet nun wieder effizient, sodass weniger geheizt werden muss.
  • Zum Schluss sollte der Druck im Heizungssystem gecheckt werden. Gegebenenfalls muss Wasser nachgefüllt werden.
  • In einer Mietwohnung befindet sich das Heizungssystem oft im Keller und es ist eine Rücksprache mit dem Vermieter nötig.

2. Heizkörper reinigen und Kosten senken

Auch eine regelmäßige Reinigung des gesamten Heizkörpers ist wichtig, damit die Heizung effizient arbeiten kann. Denn Staub und Schmutz sammeln sich mit der Zeit zwischen den Röhren oder Lamellen im Inneren der Heizkörper an, wodurch die Heizung schlechter die Wärmer an ihr Umfeld abgeben kann. Reinigen Sie Ihre Heizkörper daher vor der nächsten Heizperiode, um Heizkosten zu sparen.

Wie das geht, erfahren Sie hier: Heizkörper reinigen: So geht’s richtig.

3. Thermostat richtig einstellen und Heizkosten sparen

Es klingt simpel, aber stellen Sie das Thermostat so ein, dass ihre Wunschtemperatur erreicht wird. Das Hochdrehen der Heizung, damit es zum Beispiel schneller warm wird, verbraucht nur unnötig Energie, da der Heizkörper versucht, eine höhere Raumtemperatur anzustreben. Schneller warm wird es dadurch aber trotzdem nicht.

Dafür stehen die Zahlen und Symbole auf den üblichen Thermostaten:

  • Schneeflocke: ca. 7 Grad, Frostschutz. Die Heizung wird nicht warm, aber die Rohre werden im Winter vor dem Einfrieren geschützt.
  • Stufe 1: ca. 12 Grad
  • Stufe 2: ca. 16 Grad
  • Stufe 3: ca. 20 Grad
  • Stufe 4: ca. 24 Grad
  • Stufe 5: ca. 28 Grad

Der Temperaturunterschied zwischen den verschiedenen Stufen auf dem Thermostat liegt bei etwa 4 Grad. Die kleinen Striche dazwischen geben jeweils einen Grad an.

Die richtige Einstellung auf dem Thermostat hilft beim Heizkosten sparen.

Die richtige Einstellung auf dem Thermostat hilft beim Heizkosten sparen.

4. Heizkosten sparen: Temperatur senken

Während der Heizperiode kann es helfen, die Temperatur des Thermostats herunterzudrehen. Denn ist die Raumtemperatur höher als nötig, verbraucht das viel Energie und lässt die Heizkosten in die Höhe schießen.

Generell sorgt ein Grad weniger für eine Energieersparnis von je 6 Prozent. Senkt man die Temperatur in den einzelnen Räumen der Mietwohnung also so ab, dass sie bei ihrem optimalen liegen, kann man einiges an Heizkosten sparen.

Die optimale Raumtemperatur für jedes Zimmer:

  • Badezimmer: 22 Grad (zwischen Stufe 3 und 4)
  • Kinderzimmer: 22 Grad (zwischen Stufe 3 und 4)
  • Wohnzimmer: 20 Grad (Stufe 3)
  • Arbeitszimmer: 20 Grad (Stufe 3)
  • Küche: 18 Grad (zwischen Stufe 2 und 3)
  • Flur: 18 Grad (zwischen Stufe 2 und 3)
  • Schlafzimmer: 16-18 Grad (zwischen Stufe 2 und 3)
  • Ungenutzte Räume: 16 Grad (Stufe 2)

Noch niedriger sollte die Temperatur in den Räumen nicht sein, da sonst erhöhte Schimmelgefahr besteht. 

Wichtig: Halten Sie die Türen zu ungenutzten oder nur wenig beheizten Räumen geschlossen, da sich sonst die Luftfeuchtigkeit aus stärker beheizten Räumen an den kühlen Wänden niederschlagen und Schimmel verursachen kann.

5. Heizkosten sparen durch smarte Thermostate

Mittlerweile gibt es programmierbare Thermostate zu kaufen, die ebenfalls dabei helfen, Heizkosten zu sparen. Sie sind bereits ab einem Preis von 15 Euro erhältlich.

Mithilfe der Thermostate lässt sich sowohl die genaue Wunschtemperatur einstellen, als auch die Uhrzeit. So kann die Heizung zum Beispiel nachts oder wenn man tagsüber außer Haus ist, heruntergefahren werden. Wird die Temperatur für diese Zeit gesenkt, kann man bis zu 10 Prozent Energie einsparen.

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Auch lesen: Smarte Thermostate: Heizen sie wirklich effizienter?

6. Heizkosten sparen: Heizkörper freihalten

Eine einfache, aber sehr effektive Methode, um die Heizkosten zu senken: Stellen Sie sicher, dass die Heizkörper ungehindert arbeiten können. Das bedeutet konkret, dass keine Möbel, wie zum Beispiel das Sofa, vor der Heizung stehen sollten. Aber auch Vorhänge vor den Heizkörpern sorgen dafür, dass sich die Wärme staut und nicht richtig im Zimmer verteilen kann. 

Deshalb sollten die Vorhände entweder oberhalb der Heizung enden oder nicht zugezogen werden, während geheizt wird. Möbel wie das Sofa sollten mindestens 30 Zentimeter von der Heizung entfernt aufgestellt werden. So wird Ihre Wohnung schneller und gleichmäßiger warm und Sie können Heizkosten sparen.

Trotz steigender Energiepreise lässt sich mit den richtigen Tipps einiges bei den Heizkosten sparen.

Trotz steigender Energiepreise lässt sich mit den richtigen Tipps einiges bei den Heizkosten sparen.

7. Heizung bei Abwesenheit herunterdrehen, um Kosten zu senken

Zwar ist es schön, wenn man nach Hause kommt und die Wohnung bereits wohlig warm ist, doch rund um die Uhr zu heizen, wenn gar keiner zu Hause ist, ist verschwendete Energie. Senken Sie die Temperatur also während Sie zum Beispiel tagsüber auf der Arbeit sind ab. Auch wenn Sie für mehrere Tage oder Wochen in Urlaub sind, sollten Sie die Temperatur in der Wohnung auf ein Minimum reduzieren, um nicht unnötig Heizenergie zu verschwenden. 

8. Heizkosten sparen im Winter: Rollladen und Vorhänge nachts schließen

Generell sollte die Heizung während sie läuft nicht durch Möbel oder Vorhänge bedeckt werden. Wird sie aber nachts heruntergedreht, sollten danach die Vorhänge geschlossen werden. Spezielle Thermovorhänge* mit isolierenden Eigenschaften können zusätzlich dafür sorgen, dass die Wärme im Raum bleibt und die Kälte von draußen nicht so sehr ins Zimmer eindringt.

9. Richtig lüften und Heizkosten senken

Hand in Hand mit einem effektiven Heizverhalten geht auch das richtige Lüften. Denn durch falsches Lüften kann nicht nur jede Menge Wärme verloren gehen oder im schlimmsten Fall auch Schimmel entstehen, sondern die Energiekosten werden auch unnötig in die Höhe getrieben.

Dazu zählt vor allem, mehrmals täglich kurz stoßzulüften. Die Fenster stundenlang auf Kipp zu lassen, sorgt lediglich dafür, dass die Wärme entweicht und mehr geheizt werden muss, ein Luftaustausch findet allerdings nicht statt.

10. Heizkosten sparen: Nachts die Fenster schließen

Viele Menschen schlafen gerne nachts mit geöffnetem Fenster, um für frische Luft zu sorgen. Insbesondere, wenn man kühle Temperaturen zum Schlafen bevorzugt, kann ein gekipptes Fenster nachts für ein angenehmes Raumklima sorgen.

Im Winter ist das allerdings nicht ratsam. Durch das offene Fenster geht zu viel Wärme verloren und der Raum kann zu stark auskühlen. Das wiederum führt dazu, dass beim Aufheizen am nächsten Tag zu viel Heizenergie gebraucht wird und die Kosten steigen. 

11. Energie sparen: Türen zu kühlen Räumen geschlossen halten

Da in Räume in der Wohnung meist unterschiedliche Temperaturen haben, sollte man ungenutzte, wenig beheizte und kühle Räume verschlossen halten. Nicht nur, dass sonst die Wärme aus den anderen Wohnräumen verloren geht, sondern warme, feuchte Luft, zum Beispiel nach dem Duschen, schlägt sich auch vorzugsweise an kühlen Wänden nieder und kann dort zur Entstehung von Schimmel sorgen.

12. Fenster und Türen abdichten, um Heizkosten zu sparen

In Altbauten oder älteren Wohnungen sind undichte Fenster oder Türen, die nicht richtig schließen, keine Seltenheit. Durch winzige Spalten kann dann kalte Zugluft in die Wohnung gelangen. Auch die Wärme geht schneller wieder verloren, da sie sich nach draußen verabschiedet. 

Ob Ihre Fenster oder Türen dicht sind, können Sie übrigens überprüfen, indem Sie zunächst ein Blatt Papier einklemmen und das Fenster oder die Tür danach schließen. Lässt sich das Papier nun nicht mehr bewegen, ist das Fenster oder die Tür dicht. 

Stellen Sie fest, dass Zugluft in Ihre Wohnung gelangt, können Sie Dichtungen kaufen und sie erneuern. Haustüren haben hingegen häufig das Problem, dass durch den Türschlitz kalte Luft eindringt. Hier kann eine Bürstendichtung, ein Zugluftstopper oder ein sogenannter Kältefeind helfen, die Isolation zu verbessern.

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13. Energieverbrauch senken: Dämmung der Heizungskörpernischen

Viele ältere Häuser haben noch Nischen in den Außenwänden, in welchen die Heizkörper angebracht sind. Das Problem: Die Wände sind an diesen Stellen dünner und nicht gedämmt. Die Heizung läuft also auf Hochtouren, aber ein großer Teil der Wärme geht durch die Außenwand verloren.

Heizkosten sparen in der Mietwohnung ist dennoch möglich, denn Sie können mit den richtigen Dämmstoffen eine Isolierung hinter den Heizkörpern anbringen. Geeignet sind beispielsweise Dämmmatten, wie Aerogelmatten oder Polyurethanplatten. Wichtig ist aber vor allem, dass die Isolierung luftdicht mit der Wand verbunden und nicht einfach nur hinter die Heizung geschoben wird. Denn in der Lücke kann sich sonst Schimmel bilden.

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14. Heizkosten senken: Rollladenkästen dämmen

Eine weitere Schwachstelle findet man häufig bei Mietwohnungen mit Rollladen. Denn die Rollladenkästen lassen häufig kalte Luft herein. Daher kann es sinnvoll sein, eine Dämmung in den Kästen anzubringen. Das ist zum Beispiel mithilfe von Dämmplatten möglich, die sich passgenau für den Rollladenkasten zuschneiden und anbringen lassen. Sogar der Rollladenspalt und die Öffnung für das Rollladenband lassen sich mit einer Bürstendichtung besser isolieren.

15. Warmwasser sparen und dadurch Heizkosten senken

Eine eher indirekte Möglichkeit, um Heizkosten zu sparen, ist der Warmwasserverbrauch. Denn nicht nur, wenn die Heizung läuft, verbrauchen wir Heizkosten. Auch für warmes Wasser beim Duschen oder Abwasch wird Heizenergie benötigt. 

Wenn Sie also Heizkosten sparen möchten, sollten Sie auch den Warmwasserverbrauch senken. Dadurch sinken nicht nur die Heizkosten, sondern auch der Wasserverbrauch. 

So können Sie Warmwassersparen:

  • Duschen statt Baden: Ein Vollbad verbraucht in der Regel fast dreimal so viel Wasser, wie eine Dusche.
  • Mit einem Sparduschkopf* können Sie Ihren Warmwasserverbrauch im besten Fall halbieren. Denn durch den Duschkopf läuft weniger Wasser trotz gleichbleibendem Druck. 
  • Hände mit kaltem Wasser waschen: Seife entfernt fast alle Erreger und wirkt auch mit kaltem Wasser. Um alle Keime zu töten, müsste man seine Hände ohnehin mit kochendem und nicht nur mit warmen Wasser waschen.

Heizkosten sparen als Eigentümer & Vermieter: Die besten Tipps

  • Hydraulischen Abgleich vom Profi machen lassen. Dabei werden Wärmepumpe, Heizkessel und Ventile richtig eingestellt, damit optimal geheizt werden kann. Dadurch können 5 bis 15 Prozent Energie gespart werden.
  • Alte Heizungspumpe gegen eine moderne tauschen.
  • Heizungsrohre dämmen, damit keine Wärme vom Heizungskeller durchs Haus verloren geht.

Wie kann man Heizkosten sparen im Altbau?

Im Vergleich zu neueren Mietwohnungen haben Altbauten ihre Besonderheiten, die während der Heizperiode zum Problem werden können. Durch die hohen Decken von etwa drei Metern sammelt sich die warme Luft oft oben und der Raum wird ungleichmäßig warm. Auch sind Altbauten häufig nicht gedämmt und verlieren viel Wärme über die Außenwände. Auch findet man in vielen Altbauten noch alte Fenster, die wegen Undichtigkeit für Zugluft und Wärmeverlust sorgen.

Mit diesen Tipps können Sie im Altbau Heizkosten sparen:

  • Alte Thermostate austauschen.
  • Gummi-Dichtungen an Fenstern und Türen erneuern.
  • Heizkörpernischen dämmen.
  • Deckenventilatoren anbringen, denn sie verteilen die Luft im ganzen Raum, sodass die Hitze sich nicht nur unter der Decke staut.
  • Türen zu kühleren Räumen geschlossen halten.
  • Temperatur stabil halten und lediglich nachts etwas absenken: Die Thermostate nicht immer komplett ab und voll aufdrehen, durch die hohen Decken dauert es sonst länger bis der Raum sich wieder ganz aufgeheizt hat.

Wie viel Heizkosten kann man durch neue Fenster sparen?

Durch alte Fenster geht oft viel Wärme nach draußen verloren und es gelangt Kälte in die Wohnung. Durch neue Fenster wird die Dämmung also deutlich verbessert, wodurch wiederum bis zu 500 Euro an Heizkosten im Jahr eingespart werden können.

Mit welcher Heizung kann man am meisten Geld sparen?

In Deutschland sind verschiedene Heizsysteme verbreitet: Gasheizung, Wärmepumpe, Pelletheizung, Brennstoffzelle, Ölheizung und Solarthermie. 

Aufgrund der Energie- und Gaskrise, die seit 2022 besteht, ist vor allem der Betrieb von Gasheizungen gerade sehr teuer. Eine Wärmepumpe ist zwar in der Anschaffung deutlich teurer, dafür aber umweltschonender und hat deutlich niedrigere Betriebskosten, sodass man mit ihr auf Dauer viel Geld sparen kann.

Sollte man die Heizung ausschalten oder immer anlassen?

Generell verbraucht die Heizung weniger Energie, wenn sie abgestellt wird. Das bietet sich vor allem nachts oder wenn wir außer Haus sind an. Zwar dauert das Wiederaufheizen der Räume dann etwas länger, als wenn die Temperatur nachts oder während unserer Abwesenheit stabil geblieben wäre, jedoch verbraucht die Heizung dabei immer noch weniger Energie als wenn wir die ganze Zeit durchheizen würden.

Experten raten aber dennoch davon ab, die Heizung komplett abzustellen, denn sinkt die Temperatur zu stark ab, können schlecht isolierte Heizungsrohre durch Frost beschädigt werden. Zudem kann es in zu kalten Räumen schnell zu Schimmelbildung kommen.

Aus diesem Grund sollte man die Heizung immer ein wenig anlassen. Sind die Räume gerade ungenutzt, weil man zum Beispiel in Urlaub ist, sollte die Temperatur nicht unter 15 bis 16 Grad fallen.

Wie heize ich am sparsamsten?

Heizen Sie die Räume nicht unnötig auf, sondern wählen Sie für die jeweiligen Räume lediglich die Optimaltemperatur aus (z.B. Wohnzimmer 20 Grad, Küche 18 Grad, Schlafzimmer 16 bis 18 Grad). Halten Sie Türen zu kühleren Räumen geschlossen und senken Sie die Temperatur an den Thermostaten nachts ab.

Wie ungenutzte Räume heizen?

Ungenutzte Räume brauchen kaum beheizt zu werden. Hier können die Temperaturen ruhig bis auf 15 Grad abfallen, solange die Tür zu den restlichen Räumen geschlossen bleibt. Kälter sollte es aber nicht werden, da sonst Schimmelgefahr droht.

Kann Schimmel entstehen, wenn man nicht heizt?

Wenn Räume zu sehr auskühlen, weil sie nicht beheizt werden, dann sinkt auch die Temperatur der Wände stark ab. Feuchte, warme Luft aus der Dusche oder der Küche schlägt sich dann an den kühlen Wänden nieder und kondensiert. Und es entsteht auf Dauer Schimmel.

Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Wohnung im Winter beheizen und niemals vollkommen auskühlen lassen. Ebenso wichtig ist es, täglich mehrmals stoßzulüften.

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