Preisexplosion im SupermarktRegale in vielen Filialen bereits leer – es könnte noch dicker kommen

Bio-Olivenöl steht in einem Regal in einem Biosupermarkt am 04. Februar 2016 in Nürnberg (Bayern).

Olivenöl ist in den vergangenen Jahren viel teurer geworden. Dazu kommt ein verknapptes Angebot. Das Symbolfoto zeigt ein Regal in einem Bio-Supermarkt.

Die Preise für Olivenöl sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Doch Verbraucherinnen und Verbraucher müssen mit einem weiteren Preisanstieg rechnen. Und das ist nicht das einzige Problem.

von Klara Indernach (KI)

Die Preise für Olivenöl klettern stetig nach oben, während das Angebot in den Supermarktregalen gleichzeitig schrumpft. Eine Entwicklung, die bereits im Vorjahr eingesetzt hat und nun zu einer merklichen Knappheit, vor allem bei den preiswerteren Sorten, führt.

Bekannte Einzelhändler wie Rewe, dm oder Penny ringen mit dieser Problematik. Die „Lebensmittel Zeitung“ nennt Lieferengpässe und überhöhte Preisforderungen der Produzenten als Hauptgründe für die aktuelle Lage.

Olivenöl: Preis in fünf Jahren um 61 Prozent angestiegen

Interessanterweise bleibt Bertolli, als führende Marke auf dem deutschen Markt, von diesen Versorgungsschwierigkeiten weitestgehend verschont. Dennoch offenbart sich auch bei ihren Produkten die prekäre Preisentwicklung: Ein 500-Milliliter-Flasche Bertolli-Olivenöl, die noch vor vier Jahren zur Hälfte des heutigen Preises angeboten wurde, wird mittlerweile für 9,99 Euro in Discountermärkten verkauft.

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Das Statistische Bundesamt hat in den letzten fünf Jahren einen Anstieg der Olivenöl-Preise um 61 Prozent verzeichnet. Eine Tendenz, die sich laut „LZ“ fortsetzt, da die Preise der Rohware in den vergangenen zwei Monaten um vier Euro pro Liter angestiegen sind.

Bislang wurde dieser Kostenanstieg nur teilweise an die Endverbraucher weitergereicht, was zu einem aktuellen Preisanstieg von 2,60 Euro pro Liter in den vergangenen zwei Monaten führte.

Tomislav Bucic, der Nordeuropa-Chef von Deoleo, dem Konzern hinter Bertolli, weist in der „LZ“ darauf hin, dass die Konsumentinnen und Konsumenten mit weiteren Preissteigerungen rechnen müssen.

Dieser Text wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion (Luisa Stickeler) bearbeitet und geprüft. Mehr zu unseren Regeln im Umgang mit KI gibt es hier.