Oostburg bei Cadzand-Bad Den Kopf freikriegen ohne Stress und Menschenmassen

Das Meer am Strand von Cadzand-Bad.

Der bekannte Strand von Cadzand-Bad liegt nur wenige Kilometer von Oostburg entfernt.

Oostburg in den Niederlanden (die immer eine Reise wert sind!) ist nur gut dreieinhalb Stunden vom Rheinland entfernt. Hier lässt es sich hervorragend entspannen.

Das kleine, verschlafene Städtchen Oostburg in der niederländischen Provinz Zeeland ist ein tolles Ziel für einen Wochenendtrip ans Meer. Die frische Brise an der Nordsee tut der Seele gut. Und Touristen-Massen muss hier (noch) niemand befürchten.

Ferien in Holland: Oostburg ist nicht weit vom Meer

Strand: Oostburg liegt zwar nicht direkt an der Nordsee, der Strand von Nieuwvliet Bad ist allerdings nur siebeneinhalb Kilometer entfernt. Hier kann man ganz in Ruhe das Meer beobachten, am Strand spazieren gehen, Muscheln sammeln und Sandburgen bauen - Spaß für die ganze Familie.

Strandhütte am Strand von Nieuwvliet Bad in der Nähe von Oostburg

Eine Strandhütte in Nieuwvliet Bad in der Nähe von Oostburg. Kölle ist eben überall ...

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Auch der geliebte Vierbeiner darf mit. Knapp neun Kilometer ist der Strand Kievitte entfernt. Hier gibt es auch einen Strandpavillon für die Stärkung zwischendurch – Pommes und Frikandel oder eine leckere Tasse Chocomel zum Beispiel.

Sehenswürdigkeiten: Das Wahrzeichen des kleinen Städtchens Oostburg (dessen Maskottchen übrigens ein Einhorn ist) ist der 1950 erbaute Wasserturm, auf dem sich der Künstler Johnny Beerens verewigt hat, mit riesigen gemalten „Wassertropfen“. Aus der Ferne sieht es wirklich so aus, als würde Wasser aus dem Turm laufen.

Oostburg in den Niederlanden: Besonderer Ausflug für Pferdefans

Ein ganz besonderes Ausflugsziel in der Nähe ist die „Trekpaardenwereld Oostburg“. Auf dem Hof werden Stutenherden zur Milchproduktion gehalten. Dort kann man auch campen. Campinggäste haben sogar die Möglichkeit, die Stutenmolkerei besichtigen (Führung für die Gäste sind kostenlos).

Essen: In Oostburg finden sich etliche kleine Cafés und Restaurants, die zum Schlemmen einladen. Mitten im Kern der „Einhornstadt“ liegt das Restaurant „De Smickelaer“. Auch wenn die Karte nicht sonderlich umfangreich ist, findet hier sicher jeder ein Gericht nach seinem Geschmack, z. B. tolle Salate, besondere Burger oder Fischgerichte. Bei schönem Wetter unbedingt draußen sitzen.

Übernachtung: In und um Oostburg gibt es viele unterschiedliche Alternativen. Das Hotel „De Eenhoorn“ liegt direkt im Herzen des kleinen Städtchens und überzeugt mit seiner modernen Einrichtung auch anspruchsvolle Gäste. Ein Zimmer bekommt man hier ab 90 Euro pro Person.

Campingfreunde finden rund um Oostburg einige Plätze, z. B. das Camping-Areal „Bonte Hoeve“. Hier kann man entweder mit dem eigenen Wohnwagen oder Zelt anreisen (ab 26,75 Euro pro Nacht) oder ein Chalet anmieten (ab 1110 Euro pro Nacht für vier Personen). Zum Campingplatz gehören unter anderem ein Imbiss, eine Bar und ein Spielplatz.

Urlaub an der Grenze: Schnell zwischen Holland und Belgien wechseln

Einmal über die Grenze: Oostburg liegt nahe der belgischen Grenze. Brügge ist knapp 30 Kilometer entfernt. Das malerische Städtchen mit seinen Kanälen, dem Kopfsteinpflastern und den mittelalterlichen Häusern lädt zum Bummeln und Schlemmen ein, denn was wäre ein Abstecher nach Belgien ohne belgische Schokolade und Waffeln?

So kommt man hin: Mit dem Auto braucht man vom Rheinland aus nur knapp dreieinhalb Stunden bis nach Oostburg. Der kürzeste Weg führt über die A4, A76, E34, N456 und N455. Mit dem Zug fährt man zuerst mit dem ICE zum Bahnhof Liège Guillemins in Belgien, mit dem IC dann weiter nach Brügge und von dort aus fährt der Bus 42 nach Oostburg. Die Reise mit dem Zug dauert fünf Stunden.

Das bleibt: Wenn man Ruhe und frische Luft sucht, ist man in und um Oostburg genau richtig, denn hier sind Staus und Menschenmassen nicht zu erwarten. Perfekt also für ein Wochenende zum Ausspannen vom hektischen Alltag daheim.

Das nervt: Oostburg ist zwar ein süßes, kleines Städtchen, hat aber nicht soooo viel zu bieten. Wer hier etwas erleben möchte, muss Autofahrten in Kauf nehmen. Leider kommt man hier auch am besten mit dem Auto hin, die Anreise mit Zug und Bus dauert lange und ist mit mehreren Umstiegen verbunden.  

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