Abo

Geld für Pflege verfälltWer jetzt nicht handelt, verliert bis zu 1572 Euro aus dem Vorjahr

Ein junger Mann hilft einer älteren Frau in der Küche

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Der Entlastungsbetrag soll pflegende Familien entlasten – etwa durch Haushaltsunterstützung, Begleitung oder Betreuungsangebote.

Pflegegeld verfällt bald: So sichern Sie sich 1572 Euro

131 Euro im Monat, das sind 1.572 Euro im Jahr: So viel Geld gibt es für Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 als sogenannten Entlastungsbetrag. Doch Achtung: Wer das Geld aus dem letzten Jahr noch nicht genutzt hat, muss sich beeilen! Denn was viele nicht auf dem Schirm haben: Ungenutzte Beträge aus 2025 verfallen am 30. Juni 2026. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW).

Wofür gibt es die Extra-Kohle?

Der Entlastungsbetrag ist dafür da, den Alltag leichter zu machen und pflegende Angehörige zu entlasten. Laut Verbraucherzentrale NRW könnt ihr das Geld zum Beispiel für ganz konkrete Dinge einsetzen:

Diese Leistungen werden oft von ambulanten Betreuungs- und Pflegediensten angeboten. Wichtig ist nur: Das Angebot muss nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes anerkannt sein. Fragt im Zweifel lieber einmal mehr nach.

Und jetzt kommt der „Wie bitte?!“-Moment: Unter Umständen könnt ihr mit dem Geld sogar die nette Nachbarin oder den hilfsbereiten Nachbarn bezahlen, die regelmäßig unter die Arme greifen. Hier gelten aber von Bundesland zu Bundesland andere Regeln. Die Verbraucherschützer raten: Informiert euch vorab bei eurer Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt, was bei euch in NRW möglich ist. Wer den Pflegegrad 1 hat, kann den Betrag übrigens auch für alle nötigen Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes nutzen.

So einfach kommt ihr an euer Geld

Einen extra Antrag braucht ihr nicht. Das Ganze funktioniert nach dem Kostenerstattungsprinzip. Das heißt: Ihr sucht euch einen Anbieter, bezahlt die Leistung erstmal selbst und lasst euch eine Quittung geben. Die reicht ihr dann bei der Pflegekasse ein und fordert das Geld zurück. Dafür gibt es bei der Verbraucherzentrale und den Pflegekassen sogar Musterschreiben.

Noch einfacher geht's, wenn ihr dem Anbieter erlaubt, unmittelbar mit der Pflegekasse abzurechnen. Das spart euch den Papierkram.

Letzte Chance: So rettet ihr euer Geld aus 2025

Ihr wisst gar nicht, wie viel Geld noch in eurem Topf ist? Ein kurzer Anruf bei der Pflegekasse genügt, um das herauszufinden. Wenn dort noch Geld aus 2025 schlummert, solltet ihr jetzt schnell handeln.

Entscheidend ist, dass ihr die Entlastungsleistungen bis zum 30. Juni in Anspruch nehmt. Die Rechnung könnt ihr laut Verbraucherzentrale auch noch später bei der Pflegekasse einreichen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Eine Frau in einem pinken Hoodie hält sich angewidert die Nase zu
Duften ist das neue Rauchen
Wann Permanent-Parfümierung zum Risiko wird