Der Himmel leuchtet gelb, das Fahrzeug ist von einer feinen Schicht bedeckt. Es ist wieder so weit: Sahara-Staub! Wer jetzt unüberlegt handelt, riskiert üble Kratzer und hohe Reparaturkosten am Lack.
Wüstenstaub auf dem Lack:Dieser Putz-Fehler wird richtig teuer

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Sahara-Staub legt sich als feiner Film auf Autos ab und kann bei falscher Reinigung Kratzer verursachen.
Die milden Temperaturen im Frühling bringen nicht nur Sonnenschein, sondern auch den Wüstensand zurück. Bis zu 20-mal jährlich kann sich dieser feine Staub auf Fahrzeugen in Deutschland ablagern, wie die dpa meldet. Zunächst ist diese Schicht aber harmlos.
Zur Bedrohung für die Lackierung wird der Staub allerdings, sobald bei der Säuberung Wasser gespart wird. Die winzigen Sandpartikel haben dann eine Wirkung wie Schleifpapier und können die Lackoberfläche, Fenster und Plastikteile beschädigen.
Achtung, Schleifpapier-Effekt!
Deshalb mahnt der Auto Club Europa (ACE) zur Vorsicht: Eine sorgfältige Vorreinigung mit reichlich Wasser ist vor dem Besuch der Waschanlage absolut notwendig. Laut den Fachleuten genügt eine automatische Vorwäsche, die im Waschprogramm enthalten ist, nicht.
Vermeiden Sie bei dieser Vorreinigung unbedingt den Einsatz von Bürsten oder Tüchern! Idealerweise entfernen Sie das grobe Gemisch aus Schmutz und Sand zuerst mit einem Hochdruckreiniger in einer SB-Waschbox.
Sicherheit geht vor: Erst putzen, dann fahren
Die Sicherheit spielt eine entscheidende Rolle. Die Fenster, Frontscheinwerfer und Heckleuchten müssen sauber sein, bevor die Fahrt zur Waschanlage beginnt. Das garantiert eine freie Sicht und stellt sicher, dass Sie auch im Dunkeln von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden.
Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie Ihr Fahrzeug schnell auf der Straße oder dem heimischen Grundstück reinigen möchten. Eine vollständige manuelle Autowäsche ist an vielen Orten gesetzlich untersagt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
