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Gefährliche 50 GradWegen Extrem-Hitze: Bangkok öffnet 300 kostenlose Kühl-Zentren

Hitze in Thailand

Copyright: Carola Frentzen/dpa

Viele schützen sich mit Schirmen vor der Sonne.

Bangkok schwitzt Blut und Wasser bei 50 Grad. Jetzt kommt die kühle Antwort der Stadt.

Irre Hitze in Bangkok! Bei gefühlten 50 Grad greift die Stadt jetzt durch

Eine brutale Hitzewelle hat Thailand seit fast drei Wochen fest im Griff. Vor allem in der Hauptstadt Bangkok klettert die gefühlte Temperatur auf gefährliche Werte von teils über 50 Grad. Draußen zu sein, wird damit immer mehr zu einem Risiko – auch für Touristen aus Deutschland.

Der sogenannte Hitzeindex befindet sich laut dpa seit dem 1. April durchgehend auf einem kritischen Level von 42 bis fast 52 Grad. Dieser Wert beschreibt, wie heiß es sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit tatsächlich anfühlt. Obwohl der April traditionell als heißester Monat in Thailand gilt, sind die Temperaturen in den vergangenen Jahren merklich geklettert.

Behörden warnen vor ernstem Gesundheitsrisiko

Für viele Menschen wird der Aufenthalt im Freien so zu einer echten Gefahr für die Gesundheit. Die Behörden appellieren eindringlich, die pralle Sonne zu meiden. Man sollte auf Alarmsignale des Körpers wie Schwindel, Erschöpfung oder Hitzekrämpfe achten – besonders in den glühend heißen Mittags- und Nachmittagsstunden.

Als Reaktion darauf hat die Stadtverwaltung mehr als 300 kostenlose Kühl-Zentren („Cooling Centers“) ins Leben gerufen. Dieses Netz an klimatisierten Orten umfasst Bibliotheken, Gesundheitszentren, Schulen und Verwaltungsgebäude. Zusätzlich gibt es viele schattige Bereiche im Freien.

Kühle Zuflucht für die, die es am meisten brauchen

Das Ziel ist eindeutig: Alle Einwohner sollen schnell einen solchen Zufluchtsort finden. Das gilt vor allem für Menschen in Wohngegenden ohne eigene Klimaanlage. „Wir wollen sicherzustellen, dass vor allem einkommensschwache Bewohner innerhalb von 15 Minuten ein Kühl-Zentrum erreichen können“, sagte Pornphrom Vikitsreth, ein Berater des Gouverneurs.

Die Idee kommt super an: Allein in den ersten Wochen zählte man Zehntausende Besucher. Viele nutzen die Zentren nicht nur zur Abkühlung, sondern auch zum Entspannen, Arbeiten oder Lernen. Touristen und reichere Thais weichen hingegen meist in klimatisierte Lokale oder die riesigen Shoppingcenter aus. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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