Frost-Alarm! So rettet ihr eure Pflanzen vor der Kälte.
Frost-Schock im GartenNachtfrost droht: So retten Sie jetzt Tomaten, Gurken & Co.

Copyright: Caroline Seidel-Dißmannel/dpa-tmn
Wird es im Frühjahr nachts noch mal frostig, kann ein Vlies empfindliche Pflanzen vor Schäden schützen.
Frost-Alarm für Balkon und Garten! So rettet ihr eure Pflanzen vor den Eises-Nächten
Tagsüber lacht die Sonne, doch nachts droht der Kälteschock. Wer jetzt schon fleißig gepflanzt hat, bangt um seine grünen Schätze. Doch keine Sorge, mit ein paar einfachen Tricks kommen eure Pflanzen unbeschadet durch den Frost.
Die plötzliche Kälte ist ein echter Schock für viele Pflanzen, die nach den milden Tagen schon ausgetrieben haben oder sogar blühen. Besonders gefährdet sind jetzt früh blühende Ziergehölze wie Magnolien und Forsythien, aber auch viele Obstbäume in der Blüte.
Auch wärmeliebende Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken, Bohnen und Zucchini zittern bei Minusgraden. Gleiches gilt für kälteempfindliche Kräuter, allen voran das beliebte Basilikum.
Topfpflanzen schnell in Sicherheit bringen
Vorbeugen lässt sich am einfachsten bei Topf- und Kübelpflanzen: Holt sie rein! Eine Nacht in der Garage oder im Keller schützt sie sicher vor dem Frost. Wer keinen Platz hat, stellt die Töpfe dicht an eine Hauswand, am besten wind- und regengeschützt.
Ein besonderer Tipp für Basilikum-Fans: Wie die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) rät, sollte das empfindliche Kraut ohnehin am besten noch bis zur Monatsmitte im Mai auf der hellen Fensterbank bleiben.
Der Vlies-Trick: So schützt ihr eure Beete
Für Pflanzen, die fest im Beet stehen, ist Gartenvlies der Retter in der Not, wie die dpa berichtet. Das leichte Material wird einfach über die Beete gespannt oder um kleinere Sträucher gewickelt. Es ist luft- und wasserdurchlässig, hält die Kälte aber ab.
Und jetzt kommt der Clou: Unter dem Vlies bildet sich durch die aufsteigende Bodenfeuchtigkeit bei Frost eine dünne Eisschicht. Klingt paradox, aber genau diese Schicht wirkt wie ein Iglu und mindert die Abstrahlung der Bodenwärme. Laut LWG schützt ein leichtes Vlies junge Triebe so bei Temperaturen bis zu minus fünf Grad.
Wichtig ist, die Abdeckung morgens wieder zu entfernen, sobald die Temperaturen über null klettern, so der Industrieverband Agrar (IVA). Wenn mehrere Frostnächte hintereinander drohen, kann das Vlies aber auch mal zwei bis drei Tage draufbleiben.
Eine weitere Möglichkeit ist das Mulchen. Wer schon den Rasen gemäht hat, kann den Rasenschnitt einfach als schützende Schicht auf der Erde im Beet verteilen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
