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Achtung, Ibiza-FalleBeliebter Kleinwagen zeigt beim TÜV eine 24-fache Mängelquote

Seat Ibiza von 2021

Copyright: Seat/dpa-tmn

Spanisches Temperament: Seit über 40 Jahren hat Seat den Ibiza im Programm - wie schlägt er sich gebraucht?

Seat Ibiza: Beliebter Flitzer mit einer teuren Falle

Gebrauchter Seat Ibiza: Top-Flitzer, aber eine Schwachstelle kann richtig ins Geld gehen Der Seat Ibiza ist ein Star unter den Kleinwagen, ein echter Liebling auf Deutschlands Straßen. Aber Achtung, Gebrauchtwagen-Käufer! Unter dem schicken Blech schlummert ein fieses Problem, das beim TÜV für einen echten Schockmoment sorgen kann.

Seit 1984 rollt der Ibiza vom Band und ist für den spanischen Autobauer ein absoluter Bestseller. „Für Seat ist der Ibiza enorm wichtig, da er eines der meistverkauften Modelle in Spanien ist“, bestätigt der ADAC, wie die dpa meldet. Die fünfte Baureihe, um die es hier geht, startete 2017. Ein Update im Jahr 2021 brachte modernere Fahrhilfen und eine bessere Vernetzung ins Auto.

Heute gibt es den kleinen Spanier nur noch als Fünftürer mit Schrägheck. Vorbei sind die Zeiten, in denen man ihn als Dreitürer, Kombi oder als feurigen Cupra bekommen konnte. Ein spezielles Highlight war der TGI mit Erdgasantrieb, der von 2017 bis 2023 eine besonders umweltschonende Option darstellte.

Achtung, Kostenfalle! Das sagt der TÜV-Report

Seinem agilen Image wird der Ibiza voll gerecht: Das Fahrwerk ist knackig, die Lenkung direkt. Laut dem „Auto Bild TÜV-Report 2026“ bescheinigt man vielen Bauteilen bei der Hauptuntersuchung (HU) eine hohe Langlebigkeit. So machen Achsaufhängungen, Federn, Dämpfer und auch die Bremsleitungen fast nie Ärger.

Doch jetzt kommt der Hammer: Ein gravierender Mangel zieht die ansonsten gute Bilanz runter. Bei der dritten HU nach sieben Fahrzeugjahren fällt eine Komponente extrem negativ auf. Die Lenkgelenke kassieren eine Beanstandungsquote, die 24-mal höher ist als der Durchschnitt! Laut dem Report liegt das an anfälligen Schraubmanschetten. Eine Reparatur kann da richtig ins Geld gehen.

Und es gibt noch mehr Kritikpunkte. Die Prüfer monieren überdurchschnittlich häufig falsch eingestelltes Abblendlicht sowie die Wirkung der Fußbremse. Schon ab der zweiten Hauptuntersuchung verschleißen die Bremsscheiben oft stark. Wichtig zu wissen: Es gab zudem Rückrufaktionen wegen der Handbremse, der Klimaanlage und den Airbags.

Pannenstatistik: Hier kann der Ibiza punkten

Ein völlig anderes Bild zeichnet die Pannenstatistik des ADAC. Dort schneidet der kleine Spanier gut bis sehr gut ab. Der Automobilclub attestiert ihm eine „hohen bis sehr hohen Zuverlässigkeit“. Bauteile, die ständig für Pannen sorgen, gibt es laut den Experten nicht. Nur bei den Vorgängermodellen war die Starterbatterie manchmal ein Sorgenkind.

Motoren & Preise: So viel kostet ein gebrauchter Ibiza

Angetrieben wird der Ibiza je nach Modelljahr von Benzinern mit 65 PS bis 150 PS, Dieseln mit 80 PS bis 115 PS oder dem Erdgas-Motor mit 90 PS. Für alle, die mit einem gebrauchten Ibiza liebäugeln, hier drei Preisbeispiele der Deutschen Automobil Treuhand (DAT):

* Ibiza 1.0 MPI Basis (Baujahr 2018) mit 65 PS und 88.000 Kilometern: ca. 6.009 Euro. * Ibiza 1.6 TDI Reference (Baujahr 2018) mit 80 PS und 129.000 Kilometern: ca. 8.500 Euro. * Ibiza 1.0 TGI Style CNG Fast Lane (Baujahr 2020) mit 90 PS und 68.000 Kilometern: ca. 10.676 Euro. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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