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Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung?Rückruf! Hipp mit Rattengift erpresst

Aktualisiert:

Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen – und warum die Polizei noch wenig bekannt gibt.

Schockierende Nachrichten aus Österreich: Mit der Drohung von Rattengift in Babynahrung wollen Unbekannte nach Angaben der Behörden den Hersteller Hipp erpressen.

Betroffen seien drei Supermärkte in Österreich und Tschechien, berichtete die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) am Samstagabend (18. April). Die Polizei im Bundesland Burgenland ermittelt auf Hochtouren.

Hipp spricht von einem „externen kriminellen Eingriff“

Ein Hipp-Sprecher hatte zuvor von einem „externen kriminellen Eingriff“ gesprochen. „Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein“, warnte das Unternehmen.

Das Unternehmen hatte in Österreich bereits am Freitagabend sein gesamtes Sortiment aus den Spar-Supermärkten zurückgerufen. Die Supermarktkette nahm alle Gläschen über Nacht aus den Regalen. Wie Ages nun mitteilte, war von der Drohung „nach derzeitigem Erkenntnisstand“ eine Spar-Filiale in Eisenstadt betroffen, ebenso wie zwei Tesco-Filialen in Tschechien.

Es ging um das Produkt „Karotte mit Kartoffel 190 Gramm“. Die manipulierten Gläschen sollen mit weißem Aufkleber und rotem Kreis gekennzeichnet worden sein.

Bislang kein manipuliertes Glas gefunden

Nach Angaben der Polizei war unter den aus den Regalen genommenen Gläschen in Österreich kein manipuliertes Produkt. Möglich sei aber, dass vor der Räumung manipulierte Gläser gekauft worden seien, sagte ein Polizeisprecher.

Deshalb seien Eltern aufgerufen, ungenutzte Gläschen in den Supermarkt zurückzubringen und sich bei der Polizei zu melden, falls ihnen etwas Verdächtiges aufgefallen sei. Dies sei auch nötig, um gegebenenfalls ein Beweismittel zu haben.

Nach Angaben von Ages können Wirkstoffe in Rattengiften zu einer verminderten Gerinnungsfähigkeit des Blutes führen. Mögliche Folge seien Zahnfleischbluten, Nasenbluten, blaue Flecken oder Blut im Stuhl. Sollten Eltern solche Symptome bei ihren Kindern feststellen, die Hipp-Nahrung gegessen hatten, sollten sie unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Die Ursprünge des in Pfaffenhofen in Bayern gegründeten Familienunternehmens gehen mehr als 120 Jahre zurück. Sitz der Hipp Holding AG ist in Sachseln im Schweizer Kanton Obwalden. (dpa)

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