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Sommer-Schock für den RückenDiese Latschen sind pures Gift!

Riemchen-Sandalen

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Auf den Halt kommt es an: Wer rückenfreundlich unterwegs sein will, sollte Sandalen mit anatomisch geformtem Fußbett und verstellbaren Riemen wählen.

Falsches Schuhwerk in der Hitze kann zu brutalen Schmerzen führen.

Die Sonne knallt, die dicken Stiefel fliegen in die Ecke! Endlich wieder Zeit für Sandalen, Flip-Flops und luftige Treter. Aber Vorsicht: Der Wechsel beim Schuhwerk verändert, wie wir laufen – und das kann für den Rücken echt übel enden.

Besonders bei superflachen Latschen oder zierlichen Sandälchen ohne richtiges Fußbett fehlt dem Fuß jeglicher Halt. Die Zehen krallen sich fest, die Schritte werden kürzer und die Hüfte gerät in Schieflage. Dann muss die Wirbelsäule die ganze Arbeit machen. Wie die Nachrichtenagentur „dpa“ berichtet, erklärt der Neurochirurg Munther Sabarini von der Avicenna Klinik in Berlin: „Diese feinen Verschiebungen bleiben zunächst unbemerkt und zeigen sich oft erst abends als Spannung im unteren Rücken oder im Nacken“.

Falsche Sohle, fieser Schmerz: Darauf musst du achten

Laut Sabarini machen weiche Schlappen ohne Fersenhalt oder klobige Plateauschuhe alles nur noch schlimmer. Sie rauben dem Körper die Stabilität und bringen die Haltung komplett durcheinander. Das Resultat: Die Muskeln werden schneller schlapp und der untere Rücken leidet unter massivem Druck.

Wie kommt man also ohne Rückenschmerzen durch die heißen Monate? Was kann man tun, um den Körper zu schonen?

Der Experte hat einen klaren Rat: „Grundsätzlich gilt, auf eine stabile Fersenkappe oder gut sitzende Riemen zu achten, dem Vorfuß ausreichend Raum zu geben und bei längeren Strecken eine gedämpfte Sohle zu wählen“. Das bedeutet im Klartext: Kauft Sandalen mit einem ordentlichen Fußbett und Riemen, die man verstellen kann. So bekommt der Fuß die nötige Unterstützung. Alternativ sind leichte Turnschuhe super, die eine flexible und dämpfende Sohle haben – perfekt für harten Stadt-Asphalt.

Barfuß-Trend: Gut oder gefährlich?

Und wie sieht es mit dem Barfußlaufen im Sommer aus? Das kann der Körperhaltung tatsächlich guttun – aber nur, wenn der Boden mitspielt. Auf einer saftigen Wiese oder am Sandstrand ist es eine Wohltat.

Auf hartem Asphalt oder steinigen Wegen barfuß zu spazieren, ist für den Körper aber eine echte Qual, denn es gibt keine natürliche Federung. Sabarini warnt eindringlich: Wer ohne Training lange auf hartem Grund läuft, riskiert eine Überlastung. Das kann von der Achillessehne hochziehen, über Knie und Hüfte, bis es im Rücken schmerzt.

Sind dann vielleicht Barfußschuhe die bessere Wahl? Ihre extrem dünnen Sohlen trainieren zwar die Muskeln im Fuß und schärfen die Wahrnehmung für den eigenen Körper. Eine Dämpfung bieten sie laut Sabarini aber nicht.

Der Mediziner gibt eine klare Empfehlung ab: „Ich empfehle, Barfußlaufen und Barfußschuhe dosiert zu nutzen, den Untergrund bewusst zu wählen und bei bestehenden Rücken- oder Fußproblemen langsam zu beginnen.“ Er fügt hinzu: „So kann die natürliche Haltung unterstützt und die Rückenmuskulatur sinnvoll aktiviert werden.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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