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Zu spät für die RenteSo können Sie auch mit über 50 noch für den Ruhestand sparen

Ein Ordner mit einem Aufkleber „Riester-Rente“

Copyright: Jonas Walzberg/dpa

Mit über 50 noch eine Riester-Rente abschließen? Für Geringverdienern mit Kindern kann sich das unter Umständen lohnen.

Rente aufbessern: Lohnt sich Riester noch mit über 50?

Die eigene Rente aufbessern? Ein Thema, das viele lieber morgen angehen. Doch keine Panik: Auch mit über 50 gibt es noch Chancen, Geld für den Lebensabend zurückzulegen. So hat man später mehr als nur die gesetzliche Rente. Eine dieser Optionen ist der Riester-Vertrag.

Wer in die staatliche Rentenkasse einzahlt, kann sich noch dieses Jahr einen Riester-Vertrag sichern. Doch die Zeit drängt: Ab 2027 kommen neue Modelle für die staatlich unterstützte Altersvorsorge, die Riester ersetzen. Und so funktioniert's: Wer vier Prozent seines letztjährigen Bruttogehalts in den Vertrag steckt, bekommt vom Staat 175 Euro als Grundbonus. Pro Kind, für das Kindergeld fließt, gibt es noch was obendrauf: 300 Euro für Geburten nach 2008 und 185 Euro für Geburten davor.

Wann der Staat richtig zuschießt

Konsumentenschützer sagen: Besonders für Menschen mit kleinem Einkommen und Familien mit zwei oder mehr Kindern kann sich Riester lohnen. Der Grund: Durch die staatlichen Boni ist es möglich, dass der Staat einen erheblichen Teil der Einzahlungen stemmt. Man selbst zahlt dann nur einen relativ kleinen Eigenbetrag. Die Zulagen werden nämlich angerechnet und drücken den eigenen Anteil nach unten.

Die große Frage: Lohnt sich das noch mit über 50?

Doch rechnet sich ein Riester-Abschluss wirklich noch, wenn man die 50 schon überschritten hat? „Im Einzelfall kann das von Vorteil sein“, erklärt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW. Er gibt aber auch zu bedenken: Wer kurz vor dem Ruhestand steht, für den sind andere Sparformen oft die bessere Wahl als ein Riester-Vertrag.

Der Haken an der Sache: Die Kosten! Konsumentenschützer bemängeln seit Langem die teuren Gebühren für Abschluss und Verwaltung bei Riester-Produkten. Gerade wenn man nur wenige Jahre einzahlt, fressen diese Gebühren die gesamte Rendite einfach auf. Eine andere Möglichkeit statt eines Riester-Vertrags könnte beispielsweise ein breit aufgestellter Aktien-ETF sein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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