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Neuer Inkognito-ModusSo sollen Ihre KI-Gespräche bei WhatsApp endlich privat werden

Die Meta-Apps Instagram, Facebook und WhatsApp

Copyright: Jens Büttner/dpa

Der Messenger WhatsApp soll demnächst private Chats mit dem hauseigenen KI-Bot Meta AI bekommen.

WhatsApp: Neue Funktion soll KI-Gespräche privat machen.

Anonyme Gespräche im WhatsApp-Messenger mit der KI Meta AI sollen schon in Kürze Realität werden. Das Tochterunternehmen von Facebook plant die Einführung einer Technik, die „Private Processing“ heißt. Damit sollen Unterhaltungen, die ihr mit der Künstlichen Intelligenz (KI) führt, gegen neugierige Blicke von Dritten abgesichert sein. Diese Information stammt aus einer Veröffentlichung im „WhatsApp-Blog“.

Diese anonymen Dialoge werden in den nächsten Monaten global für WhatsApp sowie die Meta-AI-Anwendung ausgerollt. Der Ablauf ist dabei ganz einfach: Wer eine solche Konversation beginnt, startet einen zeitlich limitierten Austausch in einem laut dem Konzern sicheren Bereich. Die Firma sichert zu, dass sie auf die Inhalte der Gespräche nicht zugreifen kann. Zudem werden diese nicht archiviert und löschen sich nach einer Weile automatisch.

Zusätzliches Feature: KI als zweiter Bildschirm

Darüber hinaus ist ein neues Merkmal mit dem Namen „Nebenchats“ geplant – quasi ein KI-Zweitbildschirm für WhatsApp-Dialoge. Die künstliche Intelligenz soll dabei ergänzende Informationen zur Konversation bereitstellen, ohne die Hauptunterhaltung zu beeinträchtigen, so Meta. Auch für diese „Nebenchats“ wird der Schutz durch „Private Processing“ gewährleistet. Genauere Informationen hierzu fehlen bislang.

Meta AI: Was steckt wirklich dahinter?

Euch ist die Meta AI womöglich als kleines, violettes Blumen-Icon bei WhatsApp, Instagram oder auch Facebook bekannt. Diese KI hat den Zweck, Antworten auf Alltagsfragen zu liefern, Vorschläge zu machen oder Grafiken zu erstellen. Der Konzern selbst bezeichnet sie als „Dein persönlicher Assistent, Reiseführer, Wellness-Coach und mehr“.

Wie der Konzern betont, kann die KI ausschließlich auf Mitteilungen zugreifen, die direkt an sie gerichtet sind – sie schnüffelt also nicht in all euren privaten Chats. Die geführten Dialoge werden demnach auch nicht für das Training der internen KI-Modelle genutzt.

Skepsis in der Community: Wie man die KI loswird

Die Community scheint mit dem KI-Chatbot allerdings noch zu fremdeln. Der absolute Hammer: Gibt man bei populären Suchdiensten „Meta AI“ ein, erscheinen sofort auffällige Vorschläge wie „Widerspruch“, „Deaktivieren“ und sogar „Löschen“ – dabei ist eine komplette Entfernung der Funktion gar nicht möglich.

Im WhatsApp-Messenger kann die Meta AI derzeit lediglich für einzelne Unterhaltungen deaktiviert werden. Hierzu muss man in den Chat-Optionen oder den Gruppen-Einstellungen die Funktion mit dem Namen „Erweiterter Chat-Datenschutz“ einschalten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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