Butter-Preis-Schock Packung schon über drei Euro – Kölner Supermarkt-Riese äußert sich

Eine Frau nimmt am 13.03.2015 in Velbert (Nordrhein-Westfalen) in einem Supermarkt von Aldi (Nord) Bio Butter aus dem Regal.

Die Preise für Lebensmittel steigen immer weiter: Eine Packung Butter hat nun bereits die Drei-Euro-Marke geknackt. Das Symbolbild stammt vom 13. März 2015.

Die Preise für Lebensmittel explodieren immer weiter. Für eine Packung Marken-Butter verlangen die Supermärkte vielerorts schon über drei Euro. Neben Aldi kündigt auch Rewe höhere Preise an.

Preis-Explosionen in deutschen Supermärkten: Die Bürgerinnen und Bürger sehen sich beim Einkaufen mit immer höheren Preisen konfrontiert. Neben Speiseöl und Mehl hat nun auch der Preis für Butter neue Sphären erreicht.

Die Kundinnen und Kunden staunen nicht schlecht: Marken-Butter von Herstellern wie Weihenstephan, Kerrygold oder Meggle haben inzwischen die Preisschwelle von drei Euro überschritten. Die Butter wird nun zu Preisen zwischen 3,19 und 3,39 Euro verkauft, wie „Focus Online“ berichtet.

Preis-Explosion bei Butter: „Das habe ich noch nicht erlebt“

Diese Preis-Explosion wurde bis vor Kurzem nicht für realistisch gehalten. Im März hatten sich die Butterpreise zum Teil mehr als verdoppelt, im April folgten die nächsten enormen Preissprünge. Anfang April musste die Kundschaft, unter anderem bei Aldi, bereits mehr als zwei Euro für 250 Gramm Butter auf den Tisch legen. Nun wurde die nächste Preis-Marke geknackt.

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Die Preise für Milchprodukte steigen besonders seit Beginn des Ukraine-Krieges. Gründe für die Preiserhöhungen sind gestiegene Produktionskosten bei den Landwirten für Futtermittel, Dünger und Kraftstoff. „Die Preise steigen in einem Ausmaß, das habe ich noch nicht erlebt“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbands, Eckhard Heuser, der „Mitteldeutschen Zeitung“ im April.

Rewe äußert sich Lebensmittel-Preisen

Ein baldiges Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht: „Die zweite Welle an Preissteigerungen kommt, und die wird sicherlich zweistellig“, sagte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland, bereits im April. Er warnte vor weiteren Erhöhungen, nachdem bereits vor Beginn des Ukraine-Krieges die Preise als Folge gestiegener Energiepreise um etwa fünf Prozent gestiegen sind.

Während Aldi bereits im April die Preise deutlich erhöhte, teilte auch Rewe der „Tagesschau“ mit: Aktuell sei der Konzern mit einer „Vielzahl von steigenden Kosten bei Rohstoffen, Energie und Logistik sowie Preiserhöhungen der Lebensmittelindustrie und Lieferanten konfrontiert“. Dies führe „zwangsläufig dazu, dass wir bei einzelnen Warengruppen und Artikeln die Verkaufspreise erhöhen müssen“. (mn)

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