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TV-Ikone Jean PützSchockierende Beichte: „Ich bin fast blind“

Jean Pütz mit Ehefrau Pina Coluccia und Tochter Julie-Josephine Pütz bei der Media Night der FEI World Championships Aachen 2026 im Champions Circle am Reitstadion.

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Jean Pütz mit Ehefrau Pina Coluccia und Tochter Julie-Josephine Pütz bei der Media Night der FEI World Championships Aachen 2026 im Champions Circle am Reitstadion. 

Kurz vor seinem 90. Geburtstag schockt TV-Ikone Jean Pütz mit einer traurigen Beichte über sein Augenlicht.

In Kürze steht ein runder Ehrentag an: Der bekannte WDR-Star Jean Pütz wird 90 Jahre alt. Vorab gönnte sich der 89-Jährige einen Ausflug zur Reit-WM in Aachen, begleitet von seiner Gattin Pina (59) sowie der gemeinsamen Tochter Julie (16).

Gegenüber dem Magazin „Bunte“ und dem Journalisten Thomas Kielhorn sprach der einstige TV-Moderator offen über die geplante Feier und wie es ihm gesundheitlich geht.

Für den großen Tag ist eine ordentliche Sause auf seinem Hof vorgesehen, wie Pütz verrät: „Ich habe eine große Party auf unserem Bauernhof geplant. Da haben wir genug Platz für 200, 300 Leute. Es kommen etwas mehr, weil ich nur die vollen Jahreszahlen feiere.“

TV-Legende Jean Pütz über Gesundheit: „Mein 100. Geburtstag ist drin“

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Für den großen Tag ist eine ordentliche Sause auf seinem Hof vorgesehen, wie Pütz verrät: „Ich habe eine große Party auf unserem Bauernhof geplant. Da haben wir genug Platz für 200, 300 Leute. Es kommen etwas mehr, weil ich nur die vollen Jahreszahlen feiere.“

Auch wenn die Jahre nicht spurlos an ihm vorübergehen, bleibt der Fernsehstar ein Optimist. Eine kürzlich implantierte Herzklappe gibt ihm Hoffnung, wie er erklärt: „Da wurde mir gesagt, dass die 15 Jahre hält. Da liegt sogar mein 100. Geburtstag drin.“

Doch es gibt auch schwere Belastungen. Neben Kniebeschwerden ist es besonders sein Augenlicht, das ihm Sorgen bereitet. Seine Sehkraft beträgt laut eigener Aussage nur noch circa zwei Prozent. „Ich habe mit meinen Knien Probleme, aber will mich nicht operieren lassen. Insofern bin ich noch ziemlich fit. Nur meine Sehkraft wird nicht mehr besser. Ich bin fast blind. Das stört mich schon extrem, weil ich keine Nachrichten mehr lesen kann.“

Prägende Kindheitserlebnisse im Kölner Bombenhagel

Materielle Dinge bedeuten dem baldigen Neunzigjährigen nichts. Auf die Frage nach Geschenken antwortet er schlicht: „Nichts. Mein Leben ist das größte Geschenk.“ Diese Einstellung kommt nicht von ungefähr, sondern ist in seiner Kindheit begründet. Pütz, Jahrgang 1936, erlebte als kleiner Junge den Krieg hautnah. Im Juli 1943 überstand er mit seinen Eltern einen Bombenangriff auf Köln in einem Bunker. Die restliche Zeit des Krieges verbrachte die Familie in Luxemburg.

Jean Pütz und Pina Coluccia bei der 25. „Lambertz Monday Night“ im Februar 2026.

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Jean Pütz und Pina Coluccia bei der 25. „Lambertz Monday Night“ im Februar 2026. (Archivbild)

Er erinnert sich an die schrecklichen Momente: „Von 60 Menschen, die in einem engen Luftschutzkeller eingesperrt waren, sind wir nur zu fünft rausgekommen. Damals war ich gerade mal sieben Jahre alt, aber so ein schreckliches Erlebnis prägt einen Menschen.“

Aus dieser Erfahrung leitet er eine klare Botschaft für die Gegenwart ab: „Ich hoffe, dass wir die Demokratie behalten. Man sollte zumindest helfen, dass das geschieht. Weil ich den Faschismus als Kind erlebt habe, hoffe ich, dass der nie wiederkommt.“

Einem Millionenpublikum wurde Jean Pütz durch seine WDR-Show „Hobbythek“ bekannt, welche er zwischen 1974 und 2004 moderierte. Sein Satz „Ich habe da mal was vorbereitet“ erreichte Kultstatus. (red)

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