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Irre Oscar-PosseStatue als Waffe eingestuft – Lufthansa verliert Goldjungen

Pawel Talankin

Copyright: John Locher/Invision/dpa

Der Oscar, den Talankin hier voller Stolz in die Luft hält, ging auf dem Weg nach Frankfurt verloren. (Archivbild)

Oscar als Waffe? Goldjunge von Regisseur verschwunden!

Was für ein Albtraum für einen Filmemacher! Man bekommt den wichtigsten Preis der Filmwelt und plötzlich ist er weg. Die Begründung ist unfassbar: Die goldene Figur könnte eine Waffe sein! Dem russischen Regisseur Pawel Talankin ist genau dieses Missgeschick widerfahren. Eine verrückte Story mit einem unerwarteten Ausgang.

Auf seiner Reise von New York in Richtung Frankfurt wurde Talankin gestoppt. Sein Kollege David Borenstein berichtet, dass Sicherheitskräfte am Airport die Trophäe einzogen. Der Grund klingt unglaublich: Man befürchtete, der Oscar ließe sich im Flugzeug als Waffe einsetzen. Ohne Umschweife landete die wertvolle Figur in einer Kiste und wurde zum Gepäckstück deklariert.

Goldjunge nach der Landung wie vom Erdboden verschluckt

Aber als die Maschine in Deutschland ankam, war von der kostbaren Auszeichnung nichts zu sehen. Völlig verzweifelt nutzten die Filmschaffenden die Plattform Instagram, um sich direkt an die Airline Lufthansa zu wenden und um Unterstützung bei der Fahndung zu bitten.

Dieser Appell an die Öffentlichkeit hatte Erfolg! Von Lufthansa kam die Nachricht, dass die vermisste Trophäe gefunden wurde. Ein Unternehmenssprecher konnte zwar vorerst keine Details zu den Hintergründen des Vorfalls nennen, doch das Wichtigste ist: Die Statue ist in Sicherheit.

Airline bedauert den Vorfall zutiefst

In einem Statement der Fluglinie hieß es dazu: „Wir können bestätigen, dass sich die Oscar-Statue mittlerweile in unserer Obhut in Frankfurt befindet“. Weiterhin wurde mitgeteilt: „Wir stehen bereits in direktem Kontakt mit dem Gast, um die persönliche Übergabe schnellstmöglich zu arrangieren.“

Das Flugunternehmen sprach sein ehrliches Bedauern für die verursachten Probleme aus und bat den Regisseur um Verzeihung. Im März war Talankin für sein Werk „Ein Nobody gegen Putin“ mit der Auszeichnung für den besten Dokumentarfilm geehrt worden. Bei dem Streifen handelt es sich um eine Co-Produktion aus Deutschland, an der auch Arte und das ZDF beteiligt waren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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