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Apokalypse in RusslandGiftiger Öl-Regen über Tuapse – Wladimir Putin bleibt stumm

Toter Fisch am Strand

Copyright: IMAGO / imagebroker

Toter Fisch am Strand.

Umwelt-Desaster in Russland: Eine ganze Stadt wird von giftigem Regen verseucht.

„Die Stadt Tuapse gibt es nicht mehr. Sie ist zerstört“, mit diesen schockierenden Worten beschreibt der russische Blogger Pawel Kuchmirow die Lage. Er zieht sogar einen Vergleich zum schwarzen Regen über Hiroshima. Auslöser war ein Drohnenangriff auf die Öl-Anlagen im Hafen am 20. April, der ein riesiges Feuer entfachte. Seither befindet sich die Stadt im Süden Russlands im absoluten Notstand, denn seit Tagen prasseln „ölhaltige Regenfälle“ auf das Gebiet herab.

Die Bewohner fühlen sich dem Unglück hilflos preisgegeben. Ein dunkler, schmieriger Belag überzieht alles: Straßen, Fahrzeuge, Häuser, selbst Tiere und die Menschen. Eine Frau vor Ort kommentiert in einem Video mit bitterer Ironie das pechschwarze Wasser: „Kurz gesagt, wir sind alle Oligarchen.“ Eine andere fragt verzweifelt unter Tränen: „Das Meer ist komplett mit diesem Öl verseucht. Was soll man hier überhaupt noch machen?“ Trotzdem laufen Schulen und Ämter weiter, während die Verantwortlichen nur empfehlen, die Fenster nicht zu öffnen. Das berichtet „t-online“.

Fachleute schlagen Alarm: Massenvergiftung droht

Die Atmosphäre ist extrem toxisch. Laut der Behörde für Verbraucherschutz in Russland liegt die Belastung durch krebserregende Substanzen wie Benzol und Xylol zwei- bis dreimal über den erlaubten Grenzwerten. Diese Stoffe können zu schlimmen chemischen Verbrennungen führen.

Wil Mirzajanow, ein Chemiker und Mitentwickler des Nervenkampfstoffes Nowitschok, warnt eindringlich auf Facebook. Er spricht von einer „massenhaften Vergiftung“ der Menschen durch die toxischen Substanzen, die bei der unvollständigen Ölverbrennung freigesetzt werden. Seine furchtbare Prognose lautet: „Das Wichtigste ist: Wenn sie einmal in den Körper gelangt sind, lassen sie sich nicht mehr entfernen.“

Das Ausmaß dieses Umwelt-Desasters ist gewaltig. Ein Ölfilm mit einer Fläche von sieben bis zehn Quadratkilometern treibt auf dem Schwarzen Meer – so groß, dass man ihn auf Satellitenbildern erkennen kann. Dichter, dunkler Rauch hüllt nicht nur den Himmel über Tuapse mit seinen 63.000 Einwohnern ein, sondern zieht auch zu anderen Badeorten, darunter das von Wladimir Putin geschätzte Sotschi.

Behörden-Posse: Statt Evakuierung wird Gärtnern inszeniert

Und wie reagiert der Kreml? Gar nicht. Von Wladimir Putin kommt kein einziges Wort zu dem Desaster. Der ökologische Notfallzustand, der Zahlungen an die Geschädigten bedeuten würde, wird nicht erklärt. Eine Räumung der Stadt, deren Raffinerie historisch gewachsen mitten im Zentrum liegt, hat ebenfalls niemand angeordnet.

Stattdessen leistete sich die Staatsanwaltschaft in Tuapse eine peinliche Aktion. Am 22. April verkündete die Justizbehörde stolz, ihre Angestellten hätten „an der Begrünung der Stadt teilgenommen“. Für die Kameras setzten sie Bäume in die Erde, während hinter ihnen eine gewaltige Rauchwolke aufstieg. Ein Bürger äußerte fassungslos seinen Ärger: „In der Stadt herrscht eine solche Katastrophe, (...) und erwachsene Männer pflanzen Bäume!“

Umweltschützer malen eine schwarze Zukunft für das Gebiet. Der Ökologe Jewgeni Witischko sagte der BBC, dies sei das schlimmste Umwelt-Unglück in der Gegend seit zwei Jahrzehnten. Die katastrophalen Auswirkungen werden nicht nach kurzer Zeit vorbei sein, sondern die Natur für „Jahrzehnte“ schädigen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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