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Putins Spione greifen anRussland soll hinter Ausspäh-Kampagne gegen Politiker stecken

Das Logo des Messenger Dienstes Signal auf einem Smartphone

Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa

Die Angreifer versuchen bei der laufenden Phishing-Kampagne Nutzerkonten zu übernehmen, um Informationen abzusaugen - auch aus Chatgruppen. (Symbolbild)

Spionage-Alarm: Regierung hat Russland im Verdacht.

Die deutsche Regierung ist überzeugt: Russland steckt hinter einer großangelegten Spionage-Aktion, die es auf Politiker, Soldaten und Journalisten abgesehen hat. Wie aus dem Umfeld der Regierung verlautet, wird die Phishing-Attacke, die über den Messenger Signal läuft, vermutlich von russischem Boden aus gelenkt.

Warum Berlin den Angreifer noch nicht klar benennt, obwohl die Attacke sogar Mitglieder der Bundesregierung trifft? Der Grund könnte heikel sein: Man will offenbar keine Informationen von verbündeten Geheimdiensten preisgeben.

Niederlande und FBI sehen Russland als Drahtzieher

Andere sind da schon weiter: Die niederländische Regierung hat bereits klargemacht, dass sie Moskau für den Urheber hält, da dort ähnliche Attacken bemerkt wurden. Und auch das FBI ist der Ansicht, dass die Täter Verbindungen zu russischen Geheimdiensten haben, wie die dpa berichtet. Nur die Bundesanwaltschaft, die in Deutschland wegen der vermuteten Spionage ermittelt, schweigt bislang zu einem potenziellen Drahtzieher.

Zwei deutliche Warnungen der Sicherheitsbehörden

Schon im Februar schlugen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wegen des andauernden Cyberangriffs erstmals öffentlich Alarm. Kurze Zeit darauf folgte eine zweite Sicherheitsmeldung, die ganz konkrete Verhaltenstipps enthielt.

In dem Schreiben stand, die Aktion werde „wahrscheinlich durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur durchgeführt“. Die Sicherheitsdienste kontaktierten zudem zahlreiche Politikerinnen und Politiker direkt. Sie wollten sie nicht nur warnen, sondern auch dabei unterstützen zu prüfen, ob die Hacker bereits erfolgreich in ihre Konten eingedrungen waren. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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