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„Wer wird Millionär?“Wie ein Kind eine skurrile Jauch-Lüge aufdeckt

Melanie Offermanns Sohn hielt den eigenen Opa lange für den WWM-Moderator. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

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Melanie Offermanns Sohn hielt den eigenen Opa lange für den WWM-Moderator.

Aktualisiert

„Er sah Sie im Wohnzimmer und sagte zu uns: Warum guckt Ihr Opa?“ Der Sohn einer Kandidatin verwechselte den eigenen Großvater mit Günther Jauch. Skurril: Die Eltern ließen den Irrglauben eine ganze Weile unaufgeklärt ...

Melanie Offermann aus Hamburg ist Marketing- und Sales-Managerin. Wie sich nach der 2.000-Euro-Frage herausstellte, verkaufte sie ihrem eigenen Sohn eine Lüge. Als der im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal Günther Jauch im Fernsehen sah, fragte er: „Warum guckt ihr Opa?“

Noch skurriler: Die Eltern ließen ihn in dem Glauben, der eigene Großvater moderiere die Quizshow bei RTL. Bis zu einem Weihnachtsspecial von „Wer wird Millionär?“: „Der richtige Opa saß auf dem Sofa, während der Quiz-Opa im Fernsehen lief“, berichtete Melanie Offermann. Nun wurde die Lüge aufgedeckt.

Zu früh gegangen: Kein Happy End für die Kandidatin

„Der Quiz-Opa, hm“, zeigte sich Günther Jauch wenig begeistert ob seines zweifelhaften Titels im Familienleben von Melanie Offermann. Als ein Foto seines vermeintlichen Doppelgängers eingeblendet wurde, lobte der Star-Moderator: „Sein Haupthaar ist weniger schütter als bei mir.“

Und weiter: „So komische Pullover habe ich auch reihenweise zu Hause.“ Günther Jauchs augenzwinkerndes Fazit war quasi ein Ritterschlag in Sachen TV-Karriere für den Großvater: „Als Double ist er jetzt bei mir in der Kartei.“

Überhangkandidat Maximilian Sonntag kam nach zwei Sendungen auf insgesamt 32.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

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Überhangkandidat Maximilian Sonntag kam nach zwei Sendungen auf insgesamt 32.000 Euro.

8.000 Euro wert: „Lilian de Carvalho Monteiro wurde 2024 Boris Beckers Ehefrau ...?“ Nr. 3, Nr. 4, Nr. 5, Nr. 6? Die Zusatzkandidatin aus dem Studio tippte selbstbewusst auf „Nr. 3“. Richtig!

Die 32.000-Euro-Frage: „Bei welcher Fußball-WM fand keine einzige Partie in der Hauptstadt des Gastgeberlands statt?“ 1966, 1974, 1986 oder 2014? Der Telefonjoker vermutete „zu 70 Prozent: 1974 in Deutschland“. Damals war nicht Berlin die Hauptstadt, sondern Bonn, fügte er hinzu. Melanie Offermann gab trotz dieser Detail-Rückmeldung auf - und sich mit 16.000 Euro zufrieden. Bitter: B wäre richtig gewesen - ganz wie der Joker empfohlen hatte.

So schlugen sich die anderen Kandidaten

Überhangkandidat Maximilian Sonntag aus Neu-Ulm erspielte 32.000 Euro. Berufsfeuerwehrmann Can Calik aus Ronnenberg bei Hannover ging mit 16.000 Euro.

Vanessa Schork, Staatsanwältin aus München, hörte nicht auf ihr Bauchgefühl und gab sich daher unnötigerweise mit 16.000 Euro zufrieden.

Nadine Christmann aus Bocholt in Nordhrein-Westfalen darf kommende Woche um 2.000 Euro weiterspielen. (tsch)

Mit der Rolle des eifersüchtigen feinen Pinkels Caledon Hockley wurde Billy Zane weltberühmt. Am 24. Februar wird der US-Schauspieler 60 Jahre alt. (Bild: IMAGO / Capital Pictures)

Billy Zane

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