„Wer wird Millionär?“ Ex-Moderator rät sich zum Riesengewinn – Jauch baff: „Gibt es nicht! Irre!“

Kein Vater, aber der Sieger der Herzen am Vatertag: „Wer wird Millionär?“-Kandidat Lars Hermes.

Kein Vater, aber der Sieger der Herzen am Vatertag: „Wer wird Millionär?“-Kandidat Lars Hermes.

Er ist noch kein Papa und dennoch der Sieger am Vatertag: Lars Hermes ist der unterhaltsamste und erfolgreichste Kandidat beim großen „Wer wird Millionär?“-Zocker-Special.

Ein Vater als Gewinner bei „Wer wird Millionär? Das große Zocker-Special“ wäre am Vatertag natürlich ein Knüller gewesen. Doch für die RTL-Show gibt es kein Hollywood-Drehbuch. Unterhaltsam wurde der Quiz-Abend dennoch. Das lag vor allem an Lars Hermes. Der Single aus Hamburg ist zwar (noch) kein Papa, doch war er der strahlende Gewinner der Vatertags-Ausgabe: Mit großer Klappe und großem Mut erwies er sich des Zocker-Themas würdig. Beruflich ist Hermes Teilhaber einer Marke für Logopädie-Praxen.

Nachdem der Vorgänger auf dem Ratestuhl von seiner Haartransplantation berichtet hatte und Hermes die gleiche OP hinter sich hatte, scherzte Günther Jauch: „Der Vatertag steht ganz im Zeichen von medizinischen Haartransplantationen, wir wollten mal einen Schwerpunkt setzen bei ‚Wer wird Millionär?‘“, erklärte der Moderator mit Augenzwinkerndem Humor.

Apropos Humor: Lars Hermes amüsierte das Publikum mit einer Anekdote aus seiner Zeit als Moderator beim mittlerweile eingestellten Gewinnspiel-Sender 9live: Nachdem er eine Gebäckteigpresse als Penis-Pumpe bezeichnet hatte, bekam er eine Abmahnung, wurde ein Jahr gesperrt, und der Produktspender stieg aus. Jauch behauptete, er genieße bei RTL Narrenfreiheit und dürfe alles sagen. Er wagte allerdings den Test nicht ...

Jauch: „Die einzige Naturschönheit, die hier noch sitzt, bin ich“

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Die 16.000-Euro-Frage: „Welche war am Tag vor der Wiedervereinigung die einwohnerreichste Stadt der Bundesrepublik?“ Zur Wahl standen: Berlin (West), Hamburg, München, Bonn. Der wortgewandte Kandidat haute einen markigen Spruch raus. Sein Motto des Abends sei: „Go big or go home!“ Jauch war begeistert: „Super, dürfen wir das kaufen für das Zockerspecial?“ Lars Hermes wählte korrekt Berlin.

Jauch gratulierte und erklärte gleichzeitig erneut eine der erschwerten Regeln des Zocker-Specials: „Jokerfrei durch die ersten neun Fragen gekommen - jetzt können Sie es krachen lassen, respektive sich Hilfe holen.“ Das tat der Kandidat auch gleich bei der 32.000-Euro-Frage: „In der Liste welcher Titelträger findet man die ‚Rote Emmalie‘, und den ‚Weinberger Schloßkipfler‘?“ Schmetterling des Jahres, Rebsorte des Jahres, Kinderbuch des Jahres, Kartoffel des Jahres?

Lars Hermes bat Jauch, dem Telefon-Joker zum Geburtstag zu gratulieren, was dieser auch tat. Der Moderator staunte nicht schlecht, als Hermes erklärte, auch der Joker habe eine Haartransplantation machen lassen. „Also die einzige Naturschönheit, die hier noch sitzt, bin, in aller Bescheidenheit, ich“, resümierte Günther Jauch. Der Joker tendierte unsicher zur Antwort „Kartoffel des Jahres“. Lars Hermes zockte und kam weiter!

„Wer wird Millionär?“: „Das gab es noch nie in der Sendung“

Für 64.000 Euro wollte Jauch wissen: „Wer entdeckte seine Bühnenleidenschaft, als Bono ihn bei einem U2-Konzert aus dem Publikum holte, um an der Gitarre auszuhelfen?“ Der Zusatzjoker glaubte: Michael Mittermeier. Nach dem nachgeschobenen 50:50-Joker erklärte Lars Hermes: „Ich zocke.“ Das fand Jauch „toll“. Tatsächlich war Mittermeier korrekt.

Für die 125.000-Euro-Frage wählte der Kandidat den Publikumsjoker: „Bathyskaphen wurden gebaut, um damit besonders ...?“ Schnell zu fahren, hochzufliegen, tief zu tauchen, weit zu springen? Die Schwarmintelligenz war zu 88 Prozent für „tief zu tauchen“. Als dem Kandidaten der Mikrofon-Sender entglitt, fiel eine Batterie heraus. Als Jauch diese am Boden suchte, murmelte er: „Man kann Sie nicht mehr hören, das hat auch ...“ Das Publikum lachte, doch Jauch meinte es nur scherzhaft: Auch wenn Lars Hermes viel plauderte, war es doch immer unterhaltsam.

„Sie kriegen, wie früher in der Hitparade, ein Handmikrofon“, versprach Jauch und überreichte dieses. Einen weiteren Seitenhieb konnte er sich nicht verkneifen: „Dieses Mikrofon wird ferngesteuert! Wenn einer zu viel redet, fliegt per Selbstzündungsmechanismus die Batterie raus ... Das gab es noch nie in der Sendung.“ Hermes folgte der Argumentation des Kollektivs und wählte zu Recht Antwort C.

„Aber manchmal sind die Eier dann doch nicht so groß“

Bei der 250.000-Euro-Frage zockte Hermes erneut: „Unter welchen Tieren gibt es verhaltensauffällige Exemplare, die von Fachleuten ‚Spiegelfechter‘ genannt werden?“ Vögel, Spinnen, Fische, Insekten? „Es sind noch wenige Sekunden, die Chance auf eine Viertelmillion“, baute Günther Jauch Druck auf. „A, Vögel!“, rief der Kandidat und überraschte mit seiner couragierten Reaktion sowohl die Gäste im Studio als auch den Moderator.

„Da muss ich durchschnaufen - und Sie zu Hause auch“, entschied Jauch. Nach der Werbepause die Auflösung: Wieder richtig geraten! „Ja!“, kreischte Hermes begeistert. Jauch begeisterte sich: „Gibt es nicht, gibt es nicht! Irre!“

„Sind Sie besoffen von Ihren eigenen Geschichten?“

Die 750.000-Euro-Frage: „Welche Filmfigur ist gleich viermal in der Liste der 100 besten Filmzitate aus US-Filmen des American Film Institute vertreten?“ Forrest Gump, Rick Blaine, Rhett Butler, Vito Corleone? „Es heißt Zocker-Special“, begann Lars Hermes. Ein Raunen ging durchs Publikum, Jauch machte einen undefinierten Laut, der Staunen ausdrückte. Doch der Satz endete so: „Aber manchmal sind die Eier dann doch nicht so groß.“

Hermes ging mit 250.000 Euro. Vorher entschied Jauch: „Jetzt lösen wir nur noch auf.“ Hermes erkundigte sich: „Was denn?“ Darauf Jauch: „Na, die Frage. Sie sind so besoffen von Ihren eigenen Geschichten, dass Sie sagen: Wo bin ich hier eigentlich?“ Die richtige Antwort wäre: Rick Blaine in „Casablanca“, gespielt von Humphrey Bogart.

Anna Haacks aus Siegburg erspielte 32.000 Euro. Susanne Haller aus Gernsbach zockte und fiel auf 1.000 Euro. Jan Cassola erwies sich ebenfalls als Zocker und wurde mit 125.000 Euro belohnt. Nadine Skrzypczak aus Gelsenkirchen plumpste von 4.000 auf 1.000 Euro. (tsch)

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