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„Gotteslästerung“Tochter von Frank Sinatra attackiert Donald Trump

Donald Trump bringt zahlreiche Musikerinnen und Musiker gegen sich auf. (Bild: 2026 Getty Images/Alex Wong)

Copyright: 2026 Getty Images/Alex Wong

Donald Trump bringt zahlreiche Musikerinnen und Musiker gegen sich auf. (Bild: 2026 Getty Images/Alex Wong)

Nancy Sinatra hat sich verärgert über den US-Präsidenten Donald Trump gezeigt. Dieser hatte in einem Video kürzlich den Welthit „My Way“ ihres verstorbenen Vaters, Frank Sinatra, verwendet.

Nancy Sinatra positioniert sich seit Jahren klar gegen Donald Trump. Die bekannte Sängerin, die vor allem in den 1960er-Jahren mit Songs wie „These Boots Are Made for Walkin'“, „Some Velvet Morning“ oder dem James-Bond-Song „You Only Live Twice“ Berühmtheit erlangte, hat nun erneut den US-Präsidenten kritisiert, nachdem dieser den Welthit „My Way“ ihres Vaters Frank Sinatra in einem Video auf der Plattform „Truth Social“ verwendet hatte.

Frank Sinatra, hier zu sehen mit seiner Tochter Nancy Sinatra. (Bild: Keystone Features)

Copyright: Keystone Features

Frank Sinatra, hier zu sehen mit seiner Tochter Nancy Sinatra. (Bild: Keystone Features)

Trump widerspricht allem, wofür Frank stand. Er war ein großer Verfechter der Gleichberechtigung und unterstützte die Bürgerrechtsbewegung“, schrieb ein Nutzer zu dem Video und machte damit die Tochter der 1998 im Alter von 82 Jahren verstorbenen Musik-Legende aufmerksam. Nancy Sinatra reagierte mit klaren Worten: „Das ist eine Gotteslästerung.“

Zahlreiche Artists ärgern sich über Donald Trump

„Nur die Verleger können da etwas ausrichten“, gestand die 85-Jährige auf Nachfrage allerdings auch, rechtlich wenig tun zu können. Denn Frank Sinatra hat das Lied nicht selbst geschrieben. „My Way“ erschien 1969 und basiert auf dem französischen Chanson „Comme d'habitude“ von Claude François, der englische Text stammt von Paul Anka.

Donald Trump fällt in letzter Zeit immer wieder damit auf, in seinen Beiträgen Songs von Artists zu verwenden, die ihm nicht gerade positiv gegenüber stehen. Neil Young ging sogar schon rechtlich gegen den US-Präsidenten vor. Auch die Rolling Stones, Radiohead und Kesha setzten sich bereits zu Wehr. Erst in der vergangenen Woche verlangte die deutsche Band Alphaville die Löschung eines Videos, das Trump mit ihrem Hit „Forever Young“ untermalt hatte. (tsch)

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