Trotz Trump-Drohungen: USA und Kuba verhandeln.
Brisantes Kuba-TreffenHavanna bestätigt geheime Gespräche mit Vertretern der USA

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US-Präsident Donald Trump drohte Kuba zuletzt mit «Übernahme». (Archivbild)
Das ist eine echte Überraschung! Zum ersten Mal, seit die Lage zwischen Kuba und den USA unter Präsident Donald Trump richtig angespannt wurde, gibt Havanna jetzt zu: Ja, es gab Verhandlungen mit amerikanischen Abgesandten auf der sozialistischen Karibikinsel. Alejandro García del Toro, ein für US-Angelegenheiten zuständiger Beamter des kubanischen Außenministeriums, bestätigte der Zeitung «Granma», dass sich vor Kurzem Delegationen aus beiden Staaten getroffen haben.
Was genau besprochen wurde? Darüber schweigt sich del Toro aus – es sei ein «sensibles Thema». Er stellte aber klar, dass der Austausch «auf respektvolle und professionelle Weise» ablief. Weder wurden Fristen gesetzt noch Drohungen ausgesprochen. An dem Treffen sollen sogar die stellvertretenden Außenminister beider Seiten teilgenommen haben.
Castros Enkel saß mit am Tisch
Die Info sickerte schon vorher durch: Amerikanische Medien hatten bereits von dem geheimen Austausch berichtet. Das Nachrichtenportal Axios nannte sogar ein Datum: der 10. April in Havanna. Und jetzt kommt der Hammer: Mit dabei war angeblich ein Enkel von Revolutionslegende Raúl Castro (94)! Sein Name: Raúl Guillermo Rodríguez Castro, auch bekannt als «Raulito» oder «Die Krabbe». Er gilt als die Person, die seinem Großvater am allernächsten steht.
Trump droht, Kuba leidet unter Öl-Blockade
Der Hintergrund für dieses geheime Gespräch ist hochexplosiv. Zuletzt drohte US-Präsident Trump wiederholt mit einem härteren Kurs und sprach sogar offen über eine mögliche «Übernahme» von Kuba. Washingtons Absicht dahinter: wirtschaftliche und politische Umwälzungen auf der Karibikinsel zu erzwingen, die von der Kommunistischen Partei geführt wird. Havanna hat jedoch eine ganz andere Sorge ganz oben auf der Liste: die Beendigung der seit Januar geltenden US-Öl-Sperre. Der Mangel an Treibstoff hat die langwierige ökonomische Notlage des Inselstaates massiv verschlimmert, wie die dpa meldet. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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