Eskalation im MeerUS-Marine kapert iranischen Frachter – Teheran droht Vergeltung

Copyright: -/The Visible Earth/NASA/dpa
Irans Militär will auf den US-Angriff auf ein iranisches Frachtschiff reagieren. (Archivbild)
Zoff auf See: Iran kündigt nach US-Aktion Vergeltung an. Die Spannungen im Arabischen Meer kochen hoch! Wegen eines Angriffs auf einen iranischen Frachter beschuldigt Teherans Militär die Vereinigten Staaten der „bewaffneten Seepiraterie“. Das iranische Hauptquartier Khatam al-Anbiya ließ über den staatsnahen Kanal Press TV verlauten, dass man „bald reagieren“ werde. In der gesamten Gegend ist die Situation äußerst brisant.
Dem Vorfall ging voraus, dass die amerikanische Marine den Frachter mit dem Namen „TOUSKA“ attackierte und anschließend die Befehlsgewalt übernahm. Das Schiff befand sich laut Angaben des zuständigen US-Regionalkommandos Centcom in der Straße von Hormus und hatte Kurs auf die Hafenstadt Bandar Abbas im Iran genommen.
Trump mit hämischem Kommentar auf Social Media
Eine Blockade für Wasserfahrzeuge, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen, wurde von den Vereinigten Staaten etabliert. Auf der Plattform Truth Social äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu dem Zwischenfall mit einer unmissverständlichen Nachricht: „Ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff namens TOUSKA, das fast 900 Fuß lang ist (etwa 274 Meter) und fast so viel wiegt wie ein Flugzeugträger, versuchte heute, unsere Seeblockade zu durchbrechen – was für die Besatzung nicht gut ausging.“
Das Vorgehen gegen die „TOUSKA“ stellt keine Ausnahme dar. Informationen von Centcom zufolge, über die auch die „dpa“ berichtet, erhielten schon 25 Wasserfahrzeuge die Anweisung zur Umkehr oder zur Rückfahrt in ihre Ausgangshäfen im Iran. Die Vereinigten Staaten setzen ihre maritime Sperre mit aller Härte durch.
Die Auseinandersetzung zwischen Washington und Teheran wird durch die beidseitigen Anschuldigungen zusätzlich befeuert. Teheran bezeichnet das Geschehen als einen piraterieähnlichen Verstoß gegen das Völkerrecht, wohingegen Washington seine Maßnahmen mit der ausgerufenen Blockade rechtfertigt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
