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GNTM Model-Anwärterin überrascht mit peinlicher Beichte – und üblem Zickenzoff

Model und Moderatorin Heidi Klum im November 2020 bei den Dreharbeiten zu „Germany's next Topmodel“ in Berlin.

Model und Moderatorin Heidi Klum im November 2020 bei den Dreharbeiten zu „Germany's next Topmodel“ in Berlin.

„Blut, Schweiß, Tränen“. Für die achte Episode von „Germany's next Topmodel“ hätte das Motto wirklich gepasst. Beim Catwalk-Showdown in der Wüste purzelten die Models wie die Dominosteinchen. Und für gleich zwei war der Absturz final.

Wie bewegen sich wohl Aliens auf der Erde? Geht es nach GNTM, stolpern sie in Zwölf-Zentimeter-High Heels durch die Gegend und legen sich verlässlich auf die Zwölf - vorausgesetzt, man setzt sie orkanartigen Wüstenwindböen im kalifornischen Bergland aus und schnallt ihnen zum Walk über eine kieselige Sandpiste auch noch ein aus Plastik gebasteltes UFO mit drei Meter Durchmesser um den in futuristischen Fummel gehüllten Körper.

„Das war kein einfacher Tag“, seufzte Heidi Klum am Ende, und Phillipe Blond, die langhaarige Hälfte des Designerpärchens „The Blonds“ (die kurzhaarige heißt David), ergänzte: „Es war schmerzhaft, aber wir haben überlebt.“ Gut möglich, dass er sowohl aus eigener wie auch aus der Sicht der teilweise demolierten Models sprach. Einige brauchten wirklich Pflaster, um die Sturzwunden zu kaschieren, und etliche (auch unter jenen, die nicht fielen) boten ein Bild des Jammers.

GNTM: Heidi überrascht mit Horror-Aufgabe - „Heute gibt es was zu lachen!“

Von Beginn an herrschte (unter Models und Zusehern) bei dieser Folge so eine Unsicherheit: Soll man jetzt lachen oder weinen? Heidi war sich zumindest vor dem ersten Shooting im Rahmen der „Social-Media-Edition“ sicher: „Heute gibt's was zu lachen!“

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Das sahen einige GNTM-Kandidatinnen anders, als sie die Aufgabe erfuhren. Die angehenden Supermodels sollten in einem 45-sekündigen Werbeclip für einen imaginären Insta-Account eines von drei absolut albernen Items anpreisen.

Und dann standen sie dann da vor der Kamera des Wiener Fotografen und Clip-Regisseurs Mario Schmolka und schnallten sich ein Kopfkissen (Schlaf-to-go) um die Birne, hebelten sich mit einem Plastikteil (Grins-Trainer) die Beißleiste auseinander oder liefen mit einem Klopapierhalter-Helm (Schnupfen- und Tränentrockner) auf dem Kopf herum und radebrechten sich hektisch einen Werbespot zusammen.

Senior Model Lieselotte (66) punktete mit dem Grins-Trainer mit dem Appell „Deutschland muss mehr lachen“, Sophie ("Ich mach fast jeden Tag TikTok") lieferte konzentriert und fokusiert „wie eine Maschine“ (Heidi Klum) ab. Paulina und Jessica dagegen, die beide zuversichtlich gestartet waren, verpatzten es. „Ich hab's verkackt!“, sagte Paulina - leider auch direkt in die laufende Kamera. Und Jessica blieb die Hoffnung: „Vielleicht gibt's eine, die noch schlechter war als ich.“

GNTM: Peinliche Beichte - „Follower gekauft“

Die beiden behielten ihre tragischen Hauptrollen auch im Social-Media-Live-Interview bei. Für dieses stieg Claudia von Brauchitsch (47), die im letzten Herbst das finale TV-Triell der Kanzlerkandidaten moderiert hatte, aus dem Journalisten-Olymp herab und nahm die Models in die Zange, die ihr ängstlich wie Häschen der Schlange begegneten. Zu Recht, wie sich zeigte: Pauline tappte so ehrlich wie zügig in die Falle: „Du hast bei Instagram Follower gekauft?“ - „Ja!“

Jessica hatte das Pech, mit der Mutter-Tochter-Kombi Martina und Lou-Anne zum Talk-Triell antreten zu müssen. Mit denen verstand sich die renommierte Interviewerin ganz prächtig. Jessica wirkte dagegen wie das überflüssige fünfte Rad am Wagen. Um überhaupt auch was zu sagen, offenbarte sie, dass Noella „die Lauteste in der Villa“ sei.

Das weiß zwar jeder, auch Noella, aber man muss es ja nicht unbedingt gleich der Journalistin auf die Nase binden. Meinte Noella und nutzte kurz darauf die Gelegenheit zur Revanche. „Wer soll eurer Meinung nach am ehesten hier gehen?“, fragte Claudia von Brauchitsch. Und Noella wie auf Kommando: „Jessica, die ist eh YouTuberin und nimmt hier Leuten, die Model werden wollen, den Platz weg.“

Und schon hatte sich Julianas Ahnung vor dem Live-Interview bestätigt: „Das kann schon Feuer entfachen in der Gruppe.“ Feuer? Es wurde zur Feuerwalze - und die arbeitete sich Richtung Noella vor.

GNTM: Social-Media-Training entfacht Zickenzoff

Denn Plaudertasche Lieselotte machte Claudia von Brauchitsch das Geständnis, dass sie wegen der unbedachten und oftmals rohen Wortwahl Noellas schon ans Aufhören dachte. Noella hätte sogar einmal zu ihr gesagt „Die Lieselotte muss eliminiert werden.“ Da wäre der Frau von Brauchitsch fast vor Entrüstung der Kuli aus der Hand gefallen! „Das hat sie gesagt? Da ist eine Grenze überschritten worden!“

Gemach: Noella trägt ihr Herz wirklich auf der Zunge. Und ja, sie kommt eventuell aus Verhältnissen, wo nicht nach dem Duden parliert wird. Und sie könnte sich Stress ersparen, wenn sie etwas mehr taktisches Geschick - wie zum Beispiel die jederzeit perfekt fokussierte Sophie - an den Tag legen würde.

Andererseits aber: Kaum war der Stress über den bösen Satz der bösen Noella gesendet, verkündete Heidi den Wochen-Höhepunkt: „Die Elimination!“ Noella nutzte also eigentlich lediglich die Rhetorik ihrer selbstgewählten Göttin Heidi Klum.

Apropos Göttin. Als Gottheiten aus dem Weltraum sollten die Models beim entscheidenden Walk auftreten. Als starke, elegante Fashion-Aliens auf erstem Erdenbesuch, UFO und Science-Fiction-Outfits von The Blonds und Monster-High Heels inklusive. Das alleine wäre schon auf der kieselsteinigen Sandpiste schiefgegangen, als dann aber auch noch ein Orkan blies, wurden die ersten Models wörtlich vom Winde verweht. Anita, Lena, Vanessa - alle performten nach dem Motto „Kommt ein Alien geflogen“ und stürzten ab.

Auch als später sicherheitshalber auf die hohen Hacken verzichtet wurde und alle barfuß über die Kiesel wippen durften, war es noch wackelig. Aber alle schafften es, und Noella, Anita und Luca wurden sogar für ihre sensationellen Walks explizit gelobt.

Paulina, Jessica und Lieselotte standen am anderen Ende der Fahnenstange: Paulina und Jesssica hetzten regelrecht über den sandigen Catwalk, wenig über-, eher unterirdisch.

GNTM: Diese Models mussten die Show verlassen

Regelrecht albern geriet Lieselottes Performance. Die hatte, des Englischen wenig mächtig, vielleicht auch die Anweisungen nicht oder falsch verstanden. Ihr Walk war eher eine schauspielerische Einlage aus einem für die TV-Serie „SchleFaZ“ (schlechteste Filme aller Zeiten) qualifizierten Streifen. „Du hast den Vogel abgeschossen - das geht gar nicht“, sah auch Heidi Klum ihren Liebling im komplett falschen Film.

Aber: Er hatte doch noch ein (vorläufiges) Happy End: Lieselotte darf sich nächste Woche noch mal blamieren - ihr humoriger Werbeclip gab den Ausschlag.

Gehen mussten dagegen Jessica und Paulina. „Es ist wie ein böser Traum“, hauchte Paulina wie unter Trance, aber am Horizont glomm ein erster Silberstreif der Selbsterkenntnis: „Ich merke, dass meine Selbsteinschätzung kritisch ist. Vielleicht sollte ich demütiger werden.“ Gute Idee. Ihr Minimalziel waren die Top Ten gewesen ... (tsch)

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