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„Das Kurioseste!“Bizarre „Bares für Rares“-Gummipuppen lassen Lichter ausflippen

Diese Gummipuppen sorgen bei „Bares für Rares“ für Staunen.

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Diese Gummipuppen sorgen bei „Bares für Rares“ für Staunen.

Aktualisiert

Was für ein Auftritt! Ein Paar aus Pulheim bringt acht riesige Promi-Puppen ins TV und sorgt für einen saftigen Preis.

Da staunte selbst Horst Lichter nicht schlecht! In einer Ausgabe von „Bares für Rares“ brachten Carsten Haffke und Anjela Schweitz aus Pulheim eine Sammlung mit, die es in sich hatte: acht überlebensgroße Handpuppen mit den Gesichtern von Prominenten. Für den Moderator war sofort klar: Das ist „das Kurioseste“, was er in der Sendung je gesehen habe.

„Bares für Rares“: Die Promis hinter den Puppen

Die Köpfe der Puppen sind detailreiche Karikaturen bekannter Persönlichkeiten. Mit dabei waren unter anderem Steven Spielberg, Franz Beckenbauer, Richard Gere, Julia Roberts und Eddie Murphy. Hergestellt wurden die Figuren aus einem Polyurethanschaum, der mit einer flexiblen Gummischicht überzogen ist. So lassen sich die Gesichter beim Spielen verziehen und bewegen.

Kuriosität aus Pulheim: Diese Gummipuppen sorgen bei „Bares für Rares“ für Staunen.

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Kuriosität aus Pulheim: Diese Gummipuppen sorgen bei „Bares für Rares“ für Staunen.

Der aufwendige Bau wurde durch eingesetzte Haare, Perücken und sogar komplexe Mechaniken im Inneren ergänzt, mit denen sich die Augen steuern lassen. Ein echtes Stück Handwerkskunst!

Puppen-Profi aus der „Sesamstraße“ als Verkäufer

Die Geschichte der Figuren ist dabei fast so kurios wie ihr Aussehen. Sie entstanden im Zuge der Fußball-WM 1998. Ein Fernsehsender, der damals keine Übertragungsrechte besaß, ließ die Puppen für eine kreative Werbekampagne mit Film- und Promi-Bezug anfertigen.

Produziert wurden die Köpfe von einer Spezialfirma des Puppenmachers Ross Franks, der auch durch die Sendung „Hurra Deutschland“ bekannt ist. Verkäufer Carsten Haffke, selbst Puppenspieler und unter anderem für die „Sesamstraße“ tätig, lagerte die Figuren jahrelang in seinem Atelier.

Preis-Explosion im Händlerraum

Zusammen mit Anjela Schweitz wollte Haffke die Sammlung nun zu Geld machen. Die Wunschvorstellung lag bei 120 Euro pro Puppe, also insgesamt 960 Euro. Doch Experte Detlev Kümmel sorgte für die erste große Überraschung: Er schätzte den Marktwert auf 1.600 bis 1.800 Euro!

Im Händlerraum entbrannte daraufhin eine heiße Bieterrunde. Gleich mehrere Händler rissen sich um die ungewöhnliche Rarität, die TV-Geschichte und Handwerk auf einzigartige Weise verbindet.

Am Ende machten zwei Händler gemeinsame Sache: Daniel Meyer und Christian Vechtel sicherten sich das komplette Ensemble für stolze 1.500 Euro. Damit übertraf der Erlös die ursprünglichen Erwartungen der Verkäufer aus Pulheim bei Weitem. (jag)

In der Mittwochsausgabe von „Bares für Rares“ (ZDF) sorgten skurrile Promi-Köpfe aus Plastik für Unterhaltung. (Bild: ZDF)

Horst Lichter kann kaum fassen, wer bei „Bares für Rares“ vor ihm steht

„Nein!“