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Neuer Epstein-Hammer!Holte  Fergie sich Tipps für Kinderprojekt?

Sarah „Fergie“ Ferguson schaut ernst.

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Sarah „Fergie“ Ferguson hatte lange Kontakt zu Jeffrey Epstein – auch als er im Gefängnis saß. (Archivbild)

Aktualisiert

Für Charity-Ideen ignorierte die Andrew-Ex offenbar sogar das rechtskräftige Urteil gegen Epstein – und holte sich Rat hinter Gittern.

Laut einem Artikel von „People“ soll Sarah Ferguson 2009 Jeffrey Epstein um Rat gebeten haben – während er in Palm Beach eine Haftstrafe wegen Anbahnung von Prostitution, darunter mit einer Minderjährigen, verbüßte. Die nun vom US-Justizministerium veröffentlichten Unterlagen dokumentieren einen Austausch über die Bewerbung einer Kinderhilfsorganisation. Die Absenderadresse ist geschwärzt, die „Daily Mail“ berichtet jedoch, dass es sich um Ferguson gehandelt habe.

Charity-Ideen hinter Gittern diskutiert

Auslöser war eine Mail eines saudischen Investors, der sich für ein Treffen im Royal Lodge in Windsor bedankte und seine „Stars Foundation“ vorstellte. Die weitergeleitete Nachricht landete bei Epstein. Dieser antwortete mit einer PR-Idee: Man solle einen Trailer im Stil des US-Armee-Slogans „Be All You Can Be“ entwickeln – nur mit stillenden Müttern statt Soldaten. Kurz darauf schrieb die mutmaßliche Absenderin zurück: „Hat Ihnen eigentlich schon mal jemand gesagt, dass Sie ein Genie sind?“

Über drei Millionen Seiten neue Akten

Die am 30. Januar veröffentlichten DOJ-Dateien umfassen mehr als drei Millionen Seiten. Sie zeichnen laut „People“ das Bild einer engen Verbindung zwischen Ferguson und Epstein, der 2019 in einer New Yorker Haftanstalt starb. Weitere Mails legen nahe, dass sie ihn nach seiner Entlassung 2009 treffen wollte. Auch ihre Töchter Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie werden in dem Schriftverkehr erwähnt.

Andrew Mountbatten-Windsor unter Druck

Epstein-Akten

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Gab Jeffrey Epstein Sarah Ferguson Tipps für eine Kinder-Charity? (Archivbild)

Parallel steht Andrew Mountbatten-Windsor massiv unter Druck. Er wurde am 19. Februar vorübergehend festgenommen. Die Ermittler prüfen den Vorwurf, er habe Epstein während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Informationen zugespielt. Nach rund elf Stunden kam er frei. Seit dem Entzug seines Prinzentitels trägt er offiziell den Namen Andrew Mountbatten-Windsor.

Luxusklinik und offene Fragen

Mitten in der Affäre meldete die „Daily Mail“, Ferguson habe Großbritannien verlassen und sich in die Schweizer Klinik Paracelsus Recovery begeben. Eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es bislang nicht. Klar ist: Die neuen Akten sorgen für massiven Druck auf das einstige Traumpaar von York – und werfen erneut die Frage auf, wie eng die Verbindungen zu Epstein wirklich waren.

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