Neue Epstein-Files belasten Fergie schwer. 2010 gab sie demnach die Kontaktdaten ihrer 22-jährigen Patentochter an Jeffrey Epstein weiter.
„Jetzt bist du dran!“Fergie vermittelte Patentochter an Epstein

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Neue Epstein-Files belasten Fergie schwer. (Archivbild)
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Laut einem Bericht der „Sun“ schickte Sarah Ferguson im November 2010 die Kontaktdaten ihrer Patentochter Poppy Cotterell an Jeffrey Epstein. Zu diesem Zeitpunkt war der US-Finanzier bereits wegen Sexualstraftaten an Minderjährigen verurteilt worden und seit 16 Monaten wieder auf freiem Fuß. In der Mail von Fergie soll gestanden haben: „Jetzt bist du dran! Alles Liebe.“ Die Enthüllung stammt aus veröffentlichten Dokumenten der sogenannten Epstein-Files.
Treffen in Manhattan: Job-Angebot von Jeffrey Epstein

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Das Bild zeigt Poppy Cotterell (l) mit Carlo Mazzoni bei der Hochzeit von Matilde Borromeo und Antonius von Fürstenberg auf Isola Bella in Italien am 11. Juni 2011. (Archivfoto)
Nach der Kontaktvermittlung kam es zu einem Treffen im Stadthaus Epsteins in Manhattan. Cotterell erklärte der „Sun“, sie habe damals als Praktikantin in einer Kunstgalerie gearbeitet. Epstein habe ihr angeboten, seine Kunstsammlung zu betreuen. Dieses Angebot habe sie jedoch abgelehnt. Nach eigenen Angaben habe sie ihn danach nicht wieder gesehen.
100.000 Dollar Spende? Mails erhöhen Druck
Interne Nachrichten aus dem Umfeld Epsteins sprechen zudem von einer möglichen Spende über 100.000 US-Dollar in Cotterells Namen an eine Kinderhilfsorganisation von Dr. Woodson Merrell. Ob dieses Geld tatsächlich geflossen ist, bleibt unklar. Cotterell betonte gegenüber der Zeitung, sie habe weder eine Spende veranlasst noch davon gewusst.
Brisante Liebes-Mails: „Heirate mich“

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Mails aus den Epstein-Files belasten Sarah „Fergie“ Ferguson schwer. (Archivbild)
Zusätzlich veröffentlichte E-Mails zeigen ein auffallend vertrautes Verhältnis zwischen Ferguson und Epstein. In einer Nachricht vom Januar 2010 schrieb sie laut Berichten: „Du bist eine Legende. Ich finde keine Worte für meine Liebe und Dankbarkeit. Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach.“
Bereits im November 2009 beschwerte sich Ferguson laut den Unterlagen bei Epstein, weil er einen Mann, an dem sie interessiert gewesen sei, mit einer 21-Jährigen verkuppelt habe. „Gibt es denn keine Loyalität?“, soll sie gefragt haben. Später schrieb sie demnach auch selbstkritisch, sie sei wohl nur „zu sensibel“. Öffentlich geäußert haben sich weder Ferguson noch Andrew Mountbatten-Windsor zu den neuen Enthüllungen. Zuletzt machte Ferguson Schlagzeilen mit einem Klinik-Aufenthalt. (jag)

