Während ihr Ex Andrew bereits im Visier der Ermittler stand, soll sich Sarah Ferguson in eine Luxusklinik begeben haben.
Wo ist Fergie?Seit Andrew-Verhaftung untergetaucht – in Luxusklinik?

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Fergie brauchte Hilfe. (Archivbild)
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Laut „Daily Mail“ reiste Sarah Ferguson kurz nach Weihnachten in die exklusive Klinik Paracelsus Recovery nach Zürich. Der Aufenthalt fiel in eine Phase, in der neu veröffentlichte Ermittlungsakten zum Fall Jeffrey Epstein erneut Fragen zu ihren und Andrew Mountbatten-Windsors Kontakten aufwarfen. Offiziell bestätigt wurde der Aufenthalt bislang nicht.
Diskrete Reha mit Millionen-Preisschild
Die Luxus-Klinik in Zürich gilt als einer der exklusivsten Rückzugsorte für Superreiche weltweit. Laut Angaben der Einrichtung kostet bereits ein dreitägiger „Comprehensive Check-up“ rund 110.000 Pfund, ein individuell zugeschnittenes einmonatiges Residenzprogramm schlägt mit etwa 350.000 Pfund zu Buche. Pro Patient arbeitet ein festes Team von mindestens 15 Experten, darunter Ärzte, Therapeuten, Psychiater und Ernährungsberater, im sogenannten „One-Client-at-a-Time“-Modell.

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Sarah „Fergie“ Ferguson brauchte scheinbar eine Auszeit. (Archivbild)
Untergebracht werden die Gäste in privaten Penthouse-Residenzen mit Blick auf den Zürichsee. Zum Service gehören Chauffeur, Limousinen- und Concierge-Dienst, persönlicher Koch, Butler sowie rund um die Uhr verfügbare Betreuung. Die Klinik wirbt mit absoluter Diskretion und maßgeschneiderten Programmen für Themen wie Trauma, Depression, Burnout, Angststörungen oder Sucht – und betont, dass Vertraulichkeit oberste Priorität habe.
Andrew festgenommen – Fergies akteller Aufenthaltsort unklar
Brisant: Am 19. Februar wurde Andrew festgenommen. Seitdem ist unklar, wo sich Fergie aufhält. Ihr Sprecher wollte sich laut Bericht nicht äußern. Auch die Klinik erklärte, man bestätige grundsätzlich nicht, ob eine Person dort behandelt werde oder nicht.

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Wo sich Sarah „Fergie“ Ferguson aktuell aufhält, weiß niemand. (Archivbild)
Zusätzliche Brisanz liefern veröffentlichte E-Mails aus dem Jahr 2010. Darin schrieb Ferguson, sie brauche „dringend“ Geld und schlug vor, für Epstein zu arbeiten. In einer weiteren Nachricht bezeichnete sie ihn als „Bruder, den ich mir immer gewünscht habe“. Beide bestreiten Fehlverhalten.
Epstein-Akten erhöhen den Druck
Die Unterlagen zeigen laut Bericht, dass Ferguson und Andrew noch Jahre nach Epsteins Verurteilung 2008 Kontakt hielten. Epstein starb 2019 in Haft. Während Andrew juristisch unter Druck steht, wächst auch die öffentliche Aufmerksamkeit auf Ferguson – und ihr Rückzug wirkt wie ein deutliches Signal. (jag)

