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Mette-Marit-SohnEx-Freundin schockt vor Gericht: „Weißt nicht, ob er dich umbringt“

Marius Borg Høiby mit Sonnenbrille.

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Marius Borg Høiby steht in Norwegen vor Gericht. (Archivbild)

Aktualisiert

Schwere Vorwürfe im Prozess gegen den Sohn von Mette-Marit.

Im Prozess gegen Marius Borg Høiby hat am 20. Februar seine öffentlich bekannte Ex-Freundin Nora Haukland ausgesagt, wie der „Stern“ berichtet. Ihre Schilderungen wiegen schwer und zeichnen ein düsteres Bild des 29-Jährigen.

Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit steht wegen insgesamt 38 Anklagepunkten vor Gericht, darunter Misshandlung, Bedrohung und vier Vergewaltigungsfälle. Die Staatsanwaltschaft verlas die Vorwürfe zu Beginn des Verhandlungstages. Seine Verteidigung weist die Anschuldigungen zurück.

Ex-Freundin Nora Haukland spricht über toxische Beziehung

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (l) und ihr Sohn Marius Borg Hoiby.

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Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (l) und ihr Sohn Marius Borg Hoiby. (Archivbild)

Haukland beschrieb die Beziehung vor Gericht als immer belastender. Sie habe Marius als instabil, gestresst und oft betrunken wahrgenommen. Ein Foto, das im Internet die Runde machte und sie angeblich mit einem Beutel Kokain zeigte, sei ein Wendepunkt gewesen. Der Stiefsohn von Kronprinz Haakon habe ihr daraufhin vorgeworfen, sein Leben zerstört zu haben. Laut Haukland wurde die Beziehung zunehmend toxisch. Sie zog schließlich aus dem gemeinsamen Haus in der Nähe von Skaugum aus, weil sie „wahnsinnige Angst“ vor ihm hatte.

Gewalt und Drohungen: „Du weißt nicht, ob er dich umbringt“

Ein Bild von wiederholten Eskalationen wurde von Haukland vor Gericht gezeichnet. Es habe zahlreiche Momente gegeben, in denen er sie angeschrien und Dinge zerstört habe. Er soll sie am Hals gepackt, gewürgt und gegen ein Garagentor gestoßen haben. In einer Situation habe sie die Befürchtung gehabt, das Bewusstsein zu verlieren.

Eine Gerichtszeichnung zeigt Marius Borg Høiby in der Mitte, flankiert von seinen Verteidigern Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic.

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Eine Gerichtszeichnung zeigt Marius Borg Høiby in der Mitte, flankiert von seinen Verteidigern Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic. (Archivbild)

„Du weißt nicht, ob er dich umbringt“, erklärte sie im Zeugenstand. Sie schilderte aber auch, dass der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit nach seinen Wutausbrüchen häufig zusammengebrochen sei und weinend auf dem Boden saß. Darüber hinaus habe er sie beleidigt und stark kontrolliert, indem er zum Beispiel ihre Nachrichten las.

Kontrolle im Alltag und spezielle Sex-Vereinbarungen

Gegen Ende des Verhandlungstages wurden auch sogenannte Sex-Vereinbarungen thematisiert. Haukland gab an, Marius habe sie gefragt, ob er sie im Schlaf anfassen oder mit Sex aufwecken dürfe. Damals sei dies für sie in Ordnung gewesen.

Sie berichtete außerdem von einer wachsenden Isolation während der gemeinsamen Zeit. Treffen mit Freunden seien komplizierter geworden, weil Marius ihre Kommunikation kontrolliert habe. Der Prozess geht weiter, weitere Zeugen und Zeuginnen sollen aussagen. (jag)

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