"Tatort"-Star Großmann rät dringend vom Schauspielberuf ab.
Ex-„Tatort“-Star warnt„Mit Partnerschaft oder gar Kindern kaum zu schaffen“

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Großmann war bis 2025 als Staatsanwältin im Münster-«Tatort» zu sehen. (Archivbild)
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Für unzählige Zuschauer war sie die Kult-Ermittlerin Wilhelmine Klemm aus dem „Tatort“ in Münster. Jetzt hat Mechthild Großmann (77) eine unerwartete Empfehlung für jeden, der eine Laufbahn im Schauspielgewerbe anstrebt: Denkt lieber zweimal darüber nach!
Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ spricht die TV-Ikone Tacheles und rät von einem Werdegang in der Schauspielbranche ab. Ein deutliches Statement von jemandem mit jahrzehntelanger Erfahrung.
Schauspiel-Job: Gift für das Privatleben?
Wieso dieser eindringliche Appell? Großmann, die über 23 Jahre die Chefin von Kommissar Thiel verkörperte, schildert die harte Wahrheit des Metiers. „Der Beruf ist außergewöhnlich anstrengend und mit Partnerschaft oder gar Kindern kaum zu schaffen“, betont die Mimin.
Eine schonungslose Offenbarung, die wohl einige Hoffnungen auf den großen Ruhm zunichtemachen dürfte. Die Beanspruchung ist offenbar gewaltig.
Die Strapazen und das Alter hinterlassen auch bei ihr Spuren. Die 77-Jährige räumt unumwunden ein, dass die Hürden mit den Jahren größer werden.
Als konkretes Beispiel führt sie an, dass es ihr persönlich „nicht mehr ganz so leicht sei, etwa einen ganzen Shakespeare-Text zu lernen“. Ein aufrichtiges Bekenntnis, das aufzeigt, wie anspruchsvoll diese Profession bis zuletzt sein kann. (dpa/red)
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