Musik ist Trumpf bei Markus: Für das Finale von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in und um Aachen hält der spaßbesessene Radiomoderator aus dem belgischen Eupen jede Menge Seifenblasen und Konfetti parat. Dazu komponiert er der Sendung mal eben einen neuen Titelsong - und alle müssen mitsingen.
„Er ist unser Klassenclown“Kandidat dichtet Hymne für „das perfekte Dinner“

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Finaaale, oho: Bei Markus (37) schäumt die Stimmung über. (Bild: RTL)

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Beim Dessert ahnt er es noch nicht - doch Basti (rechts) gewinnt „Das perfekte Dinner“ in Aachen mit 35 Punkten. (Bild: RTL)
„Bei Markus weiß man nie, was auf einen zukommt“, stellt Alida (68) nach vier Tagen gemeinsamer Gaumen-Genüsse fest. Und es stimmt: Wer rechnete bei ihrem Dinner schon mit rosa Wackel-Hasenohren, bei Kim (32) mit einer Konfetti-Kanone und bei Kevin (29) mit Minnie Mouse-Haarschmuck? „Er ist unser Klassenclown“, sagt Kevin über den stets von einer Prise Seifenblasen umwehten Radiomoderator Markus (37).
Auch im belgischen Eupen im Dreiländereck nahe Aachen werde er sicher wieder „die Korken knallen lassen“. Natürlich gibt es auch ein Motto: Die Gäste sollen sich bitte als „Musik“ verkleiden, und auch die eine oder andere Gesangseinlage hat Markus bereits vorbereitet. Als Schnippelhilfe fungiert passenderweise sein Freund Beppo aus dem „Herrenchor“. Als die beiden Karnevalssongs anstimmen, wird mitten während der Dreharbeiten im Sommer klar: Hier wird neben den Kehlen auch kein Auge trocken bleiben. „Mal sehen, ob Essen oder Show im Vordergrund stehen“, gibt Basti (29) vor dem Start des Finales zu bedenken. Doch keine Angst: Ein ambitioniertes Menü ist ebenfalls vorgesehen.

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Final-Gastgeber Markus (37) arbeitet als freier Radiomoderator. (Bild: RTL)
Motto: Musik
- Vorspeise: Erste Strophe: Laut, aber Fisch - Gebratener Thunfisch an Wassermelone und Sushi-Jus
- Hauptspeise: Refrain: Laut, aber Rind - Blanc Bleu Belge an Rotweinsauce, dazu Roulade mit dreierlei Gemüse und Pommes Dauphines
- Nachspeise: Outro: Laut, aber schneeweiß - Mascarpone-Creme im Himbeer-Himmel und Spekulatius-Crossies
Aus Mayo und Sriracha wird „Sushi-Jus“

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Seiner spaßigen Natur angemessen empfängt Markus (37) seine Gäste mit der Seifenblasen-Pistole. (Bild: RTL)

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Zum Finale trifft sich die Aachener „Dinner“-Runde bei Markus (37) im belgischen Eupen. (Bild: RTL)
„Ich bin ein begnadeter Koch“, strotzt Markus zunächst vor Selbstbewusstsein, relativiert dann allerdings: „Aber kein Bäcker.“ Koche er sonst eher aus Intuition oder vielmehr „frei Schnauze“, brauche er für den Brandteig zum Hauptgang ein Rezept. Begleitet wird das „belgische Muskelrind“ (Blanc Bleu Belge) mit Pommes Dauphines: „Kochen in Belgien heißt vor allem Frittieren“, so Markus fröhlich über seine deutschsprachige, aber im Nachbarland liegende Heimatregion.
Auch die gute belgische Mayo kommt zum Einsatz, aber keinesfalls unter ihrem Namen: Die Mischung aus Mayo und Sriracha-Soße zu gebratenem Thunfisch und Wassermelone als Vorspeise nennt Markus elegant-prätentiös „Sushi-Jus“: „Darunter habe ich mir etwas ganz Anderes vorgestellt“, kommentiert Kim.
Mit zahlreichen Superlativen, die Markus wie seine Spaß-Perücken wechselt, geht es weiter: Mal findet er die Stimmung und die Produkte seiner Kochkunst „großartig“ oder „bombastisch“: „Bin voll on fire - läuft!“ Seine Gäste wirken davon leicht erschlagen, teilen aber tapfer die Begeisterung: „Das Fleisch könnte ich einfach nur pur essen“, schwärmt Kim vom Rind.
Doch zum Schwelgen bleibt nicht allzu viel Zeit, denn Zeremonienmeister Markus hat noch einen Song parat. Den Hit „Die perfekte Welle“ von Juli hat er - plötzlich versiert in leisen Tönen - kurzerhand zu einer „Das perfekte Dinner“-Hymne umgedichtet, und alle müssen mitsingen. Zur Belohnung gibt es Dessert - für Alida allerdings nicht so traumhaft wie angekündigt: „Das war einfach so hingeklackst.“ Am Schluss gibt es 32 Punkte für den karnevalesken Motto-Abend. Sieger wird Basti mit 35 Punkten, und für alle gilt Markus' Lebensmotto: „Man sollte immer einen Koffer voll Spaß dabei haben.“ (tsch)

