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„Glibber“, „Pampe“, „Babybrei“Alidas „Perfektes Dinner“ fällt bei den Gästen durch

An Tag 2 trifft sich die Aachener „Dinner“-Runde bei Alida (68). (Bild: RTL)

An Tag 2 trifft sich die Aachener „Dinner“-Runde bei Alida (68). (Bild: RTL)

Für ihr Menü an Tag 2 von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in Aachen lässt sich Alida (68) Alternativen zu gewohnten Komponenten einfallen. Nicht zum Gefallen ihrer Gäste: Das Champagner-Gelee zum Dessert empfindet Kevin als „Glibber“, und die Pastinaken zum Hauptgericht erinnern Kim an „Baby-Beikost“.

Scherben bringen Alida (68) an ihrem „Das perfekte Dinner“-Abend wenig Glück. Zumal sie nicht typisch für ihr Wirken in der Küche sind. „Ich glaube nicht, dass bei ihr etwas zu Bruch geht“, vermutet bereits Markus (37).

Falsch gedacht: Beim Marinieren der Jakobsmuscheln zur Vorspeise fällt eine weiße Schüssel auf den Boden. „Sh... happens“, kommentiert Alida lakonisch. Gilt auch für den Schoko-Crumble zum Dessert, dessen Bestandteile neben dem Gefäß landen. „Eigentlich lasse ich nicht gerne Dinge in der Küche durch die Gegend fliegen“, wundert sich Alida über sich selbst: „Aber ist mal ganz interessant. Ich merke, dass ich im Kopf gelassen bin. Aber die Botschaft kommt nicht in den Händen an.“

  1. Vorspeise: Aus dem Wasser - Jakobsmuschel-Tatar / gebratene Jakobsmuschel
  2. Hauptspeise: Aus dem Wald - Rehragout / Pastinakenpüree / Portweinpflaumen Möhren
  3. Nachspeise: Von der Wiese - Holundermousse / Champagnergelee

Alida hat ein besonderes Ehrenamt im Strafvollzug

Alida setzt die Soße zum Rehbraten an. (Bild: RTL)

Alida setzt die Soße zum Rehbraten an. (Bild: RTL)

Zum Glück hat Alida Beistand von Ehemann Armin (65). Gemeinsam stehen sie „schon 40 Jahre in der Küche - das ist heute nicht mehr normal“, so der Gatte stolz. Getrennt bleibt allerdings das Werkzeug: „Jeder von uns hat natürlich eigene Messer“, erklärt er: „Wir haben beide einen unterschiedlichen Griff - ich einen Rechts-, sie eher einen Linksdrall. Das muss mann berücksichtigen.“

Kir Royal - wo könnte er besser schmecken als auf Alidas Terrasse in Aachen? (Bild: RTL)

Kir Royal - wo könnte er besser schmecken als auf Alidas Terrasse in Aachen? (Bild: RTL)

Zur ausgefeilten Technik gehört jedoch vor allem der Genuss: „Ich liebe das Schöne am leben und möchte, dass es auch anderen gut geht“, lautet Alidas Haltung. Hauptberuflich Customer Relation Managerin in der Pharmaindustrie, engagiert sie sich ehrenamtlich im Justizvollzug und ist Gesprächspartnerin eines Inhaftierten: „Das tut auch der eigenen Perspektive gut.“

„Ledrige Schrumpelhaut und innendrin Pampe“

Die kulinarische Perspektive ihrer Gäste verfehlt Alida jedoch an einigen Stellen. Findet die Vorspeise mit zweierlei Jakobsmuscheln, als Tartar und gebraten, noch Anklang (nur Markus findet die zugehörige Mandelsoße „unspektakulär“), fallen beim Hauptgericht die Beilagen durch.

Die Portweinpflaumen missfallen Kevin (29) und Kim (32) durch „ledrige Schrumpelhaut und innendrin Pampe“. Das Pastinakenpüree erinnert Kim an frühe Zeiten mit ihren Kindern: „Ist das nicht das Erste, was man Babys als Beikost gibt?“ Markus ist auch nicht begeistert: „Lieber hätte ich Kartoffelstampf gehabt.“

Beim Dessert ist Kevin endgültig raus: „Den Glibber habe ich am Schluss nicht mehr runtergebracht“, kommentiert er das Champagnergelee.“ Kim mäkelt am Mousse aus von Alida selbst gesammelten Holunderbeeren (“Schmeckt gar nicht wie Holunderblüte“), während Basti (29) wenigstens die Gesamtkomposition mit Schoko-Crumble goutiert: „Alles zusammen schmeckt, einzeln ist es kein Riesengenuss auf dem Löffel.“

Und so vergibt die kritische Runde, die schon Bastis komplexes Gourmet-Menü am Vortag nur mäßig bewertete, geizige 26 Punkte. Da klingt es nach dem, was Alidas als Geheimrezept ihrer 40-jährigen Ehe verrät: „Man muss sich nicht vertragen, sondern vor allem ertragen können.“ (tsch)

Anfang 1991 stand Vanilla Ice im Zenit seines Ruhms und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der American Music Award.

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