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Royal-Reise sorgt für ZündstoffCharles fliegt zu Trump – brisanter Besuch im Krisen-Chaos

König Charles und Donald Trump beim Staatsbesuch 2025.

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König Charles und Donald Trump beim Staatsbesuch 2025. (Archivbild)

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Charles reist in die USA – und trifft dort auf Trump. Der Staatsbesuch fällt in eine politisch heikle Phase.

Laut „Daily Express“ hat der Buckingham Palace den Staatsbesuch bestätigt: König Charles III. und Königin Camilla reisen im April in die USA. Der Staatsbesuch dient dazu, den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu würdigen. Konkrete Daten bleiben aus Sicherheitsgründen geheim, doch die Reise sorgt bereits jetzt für große Aufmerksamkeit.

Die politische Lage macht den Besuch besonders delikat. Donald Trump hatte zuletzt wiederholt scharfe Kritik an der britischen Regierung geäußert und Premierminister Keir Starmer öffentlich angegriffen. Im Zusammenhang mit dem Konflikt rund um Iran warf er London eine zu schwache Reaktion vor und bezeichnete britische Militärkapazitäten sogar abfällig.

Donald Trump: Pompöser Empfang für die Royals?

Gleichzeitig sorgt die angespannte internationale Lage für zusätzlichen Druck auf das Verhältnis zwischen beiden Staaten. Genau in diese Phase fällt nun der Staatsbesuch – und macht ihn diplomatisch besonders sensibel.

US-Präsident Donald Trump und der britische König Charles beim Staatsbankett.

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US-Präsident Donald Trump und der britische König Charles beim Staatsbankett. (Archivbild)

Trotzdem hält der Palast an den Plänen fest. Der Staatsbesuch soll die historischen Beziehungen zwischen beiden Ländern betonen. Erwartet werden unter anderem ein Empfang im Weißen Haus sowie ein festliches Bankett mit politischen Spitzenvertretern.

Für Charles III. ist es die erste USA-Reise als König. Gleichzeitig wäre eine Rede vor dem US-Kongress geplant – ein seltener und symbolträchtiger Moment. Bereits Königin Elizabeth II. hatte dort 1991 gesprochen. Zuletzt hatte Donald Trump die Royals 2025 im Vereinigten Königreich im Rahmen eines Staatsbesuchs getroffen.

Trump liebt die Royals – lehnt Harry und Meghan aber ab

Trump selbst gilt als großer Bewunderer der Royals. Er zeigte sich in der Vergangenheit mehrfach begeistert von der Monarchie und sprach von „großem Respekt“ und „große Zuneigung“ für die königliche Familie. Trotz politischer Differenzen dürfte der Empfang entsprechend pompös ausfallen.

Prinzessin Kate, Prinz William, Donald Trump und König Charles beim Staatsbesuch des US-Präsidenten im September 2025.

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Prinzessin Kate, Prinz William, Donald Trump und König Charles beim Staatsbesuch des US-Präsidenten im September 2025. (Archivbild)

Im Gegensatz dazu ist Donald Trump kein Fan von Prinz Harry und seiner Ehefrau Herzogin Meghan. Er bezeichnete Meghan als „unangenehm“, nachdem sie ihn zuvor als „spaltend“ kritisiert hatte, und erklärte über Harry sinngemäß, dieser stehe stark unter ihrem Einfluss. Ein Treffen mit beiden lehnte er ab.

Nach dem USA-Besuch reist König Charles III. allein weiter nach Bermuda. Königin Camilla kehrt zuvor nach Großbritannien zurück. Auch dieser Teil gilt als besonders, da es sich um den ersten Besuch eines amtierenden Monarchen dort seit Jahrzehnten handelt – zuletzt war Königin Elizabeth II. im Jahr 1975 auf der Insel.

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