„Bares für Rares“ Händler muss nach brutalem Duell abbrechen – „Bitte, es ist vorbei!“

Zwischen Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl bricht bei „Bares für Rares“ am Mittwochabend ein wahres Biet-Duell aus.

Zwischen Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl bricht bei „Bares für Rares“ am Mittwochabend ein wahres Biet-Duell aus.

In der Trödelshow „Bares für Rares“ bricht am Mittwochabend (22. Dezember) ein knallhartes Biet-Duell zwischen zwei Händlern aus. Beide sind scharf auf eine ganz besondere Kugel – und treiben den Preis in eine himmlische Höhe. 

Weihnachtsstimmung bei „Bares für Rares“: Auch im ZDF geht es am Mittwochabend festlich zu. Auf dem stimmungsvoll geschmückten Schloss Drachenburg begrüßt Horst Lichter erneut all jene, die ihre kleinen und großen Kuriositäten und Schätze veräußern möchten.

Auch Tim Kunstmann und Lena Brunzel aus Kiel wollen ein ganz besonderes Stück loswerden: Das Paar hat einen maritimen Taschenglobus dabei. Das stammt aus dem Nachlass des Vaters von Tim Kunstmann, erklärt er. Der hat allerlei nautische Antiquitäten gesammelt. „Irre“, findet Horst Lichter, als er den Taschenglobus sieht. 

Experte Albert Maier nimmt sich das gute Stück genauer unter die Lupe: Der Taschenglobus stammt aus England und auf der kleinen Erdkugel sind wichtige Daten vermerkt, die auch auf das Alter des Objekts schließen lassen. „Da steht zum Beispiel der Verweis auf den Todesort von Captain Cook“, erklärt Maier. Das war 1779.

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Der Globus stammt etwa aus der Zeit von 1780 bis 1830. So lange seien derlei Taschengloben hergestellt worden. „Vom Gefühl her würde ich sagen, der ist um 1800 entstanden.“ Da musste selbst „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter ein anerkennendes „Boah“ von sich geben.

„Bares für Rares“: Experte schätzt Taschenglobus auf 1400 Euro

Und was ist der Taschenglobus wert? Kupferstiche, handkoloriert, eine Ummantelung aus Fischhaut. Aber es gibt auch viele Abriebstellen und ein paar Schäden. Auch die Vitrine, in dem der kleine Globus liegt, ist nicht original. Das Kieler Paar wünscht sich etwa 1900 Euro.

Meier aber nimmt den beiden sofort den Wind aus den Segeln: „Wenn der Globus in einem perfekten Zustand ist, ist der Preis erzielbar.“ Doch die starken Beschädigungen drücken seine Schätzung auf 1400 bis 1600 Euro. Keine guten Aussichten, ist damit das Traum-Gebot schon futsch? 

Das Paar ahnt noch nicht, was sich anschließend bei den Händlern abspielt: Denn zwei von ihnen sind so richtig scharf auf den über 200 Jahre alten Taschenglobus. Zwischen Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch bricht ein wahres Biet-Duell aus. Und das endet in einem wirklich himmlischen Gebot.

„Bares für Rares“: Zwischen zwei Händlern bricht Biet-Duell aus

„Ich habe einmal in meinem Leben das Glück gehabt, so etwas zu versteigern zu dürfen. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was ich da für einen Zuschlag bekommen habe“, sagt Pauritsch augenzwinkernd. Die Summe sei damals explodiert. Er ahnt also, wie beliebt solche Objekte sind. Und steigt direkt mit ordentlichen 700 Euro in den Kampf um das beste Gebot ein. 

Noch sind alle Händler mit dabei und bieten fleißig mit: Innerhalb von wenigen Augenblicken landet das Gebot schon bei der Experten-Schätzung, liegt bei 1500. „Du kannst dich nicht mehr erinnern, was du dafür bekommen hast?“, unkt Fabian Kahl noch in Richtung Pauritsch. Dann bricht zwischen den beiden ein echtes Biet-Duell aus: Als der Preis schon bei irrwitzigen 3000 Euro liegt, atmet Pauritsch tief durch, bietet 3100. Es geht Schlag auf Schlag: 3200, 3500, 3600...

„Bares für Rares“: Händler-Duell führt zu gigantischem Gebot

Kahl versucht seinen Kollegen noch zu beeinflussen: „Der ist schon kaputt, ne.“ Pauritsch bleibt hart. „Das ist der Grund, warum du jetzt aussteigst?“, witzelt er. „Nein, 3700.“ Rumms. Nachdem Kahl auch noch das 4000-Euro-Gebot von dem Österreicher übertrumpft, blickt der geschockt zur Seite. Und ringt sich noch zu 4200 Euro durch.

Doch Pustekuchen: Kahl lässt auch das „letzte Gebot“ von Wolfgang Paurtisch abblitzen und legt am Ende 4500 Euro auf den Tisch. „Bitte, es ist vorbei“, sagt Paurtisch sichtlich genervt. Über 3000 Euro über der Expertenschätzung – was für ein himmlisches Gebot. (mg)

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