2

Angst vor CyberwaffeUS-Regierung stoppt Super-KI und lässt Zugang komplett sperren

KI-Firma Anthropic

Copyright: Andrej Sokolow/dpa

Das Ki-Modell Mythos von Anthropic fand zum Teil über Jahrzehnte unentdeckt Software-Schwachstellen. (Symbolbild)

Angst vor Cyber-Waffe: US-Regierung stoppt neue KI

Ein Hammer in der Tech-Welt! Die US-Regierung zwingt die KI-Firma Anthropic, den Zugang zu ihrer brandneuen Spitzen-Software zu blockieren. Der Grund ist brisant: Sorgen um die nationale Sicherheit.

Die Anordnung trifft alle Menschen ohne US-Pass – sogar jene, die in den USA leben oder direkt bei Anthropic angestellt sind. Das Unternehmen gab bekannt, dass es deshalb kurzfristig den Zugang zu den KI-Modellen Fable 5 und Mythos 5 für jeden sperren musste. Die Regierung vermutet anscheinend, einen Weg entdeckt zu haben, um die eingebauten Schutzmechanismen der Software auszuhebeln.

Die Furcht vor einer unkontrollierbaren Cyber-Waffe

Was macht diese KI so speziell – und potenziell so brandgefährlich? Die Technologie hinter dem Modell Mythos ist extrem stark darin, Schwachstellen in Software zu finden, die teilweise seit Jahrzehnten unbemerkt blieben. Bisher setzten US-Behörden und ausgewählte Firmen diese Fähigkeit ein, um ihre eigenen Systeme abzusichern. Doch die Befürchtung ist riesig: In den falschen Händen könnte die KI zu einer mächtigen digitalen Waffe werden.

Das erst in dieser Woche vorgestellte Modell Fable 5 ist die öffentliche Variante, bei der genau diese heiklen Funktionen für Cybersicherheit und Biotechnologie gesperrt sind. Mythos 5 ist die komplette, nicht-öffentliche Fassung, die nur für Behörden und ausgesuchte Partner gedacht war.

KI-Firma kontert: „Blockade für Millionen ist überzogen“

Anthropic empfindet die Reaktion der Regierung als vollkommen übertrieben. Man habe den Bericht analysiert, der wohl der Auslöser war. Das Urteil der Experten: Es gehe nur um eine begrenzte Möglichkeit, die KI bestimmte Programmzeilen prüfen und korrigieren zu lassen. Eine Funktion, die auch Konkurrenz-Modelle wie GPT-5.5 von OpenAI beherrschen.

Anthropic ist nicht damit einverstanden, dass deshalb eine Software für Hunderte Millionen Anwender blockiert wird. Die Firma unterstreicht, dass die Schutzvorkehrungen bei Fable 5 umfassend erprobt worden seien.

Ironie des Schicksals: Dauer-Zoff mit der Regierung

Die ganze Situation hat eine besondere Pointe: Erst vor wenigen Tagen hatte sich Anthropic-Chef Dario Amodei selbst dafür starkgemacht, dass die Regierung potenziell gefährliche KI-Software stoppen können sollte. Seine Forderung: Dies müsse auf Basis von transparenten Abläufen und technischen Fakten geschehen. Genau das sei hier aber nicht der Fall.

Es ist nicht der erste Streit zwischen Anthropic und der US-Regierung. Die Firma wehrte sich standhaft dagegen, ihre KI-Modelle für autonome Waffensysteme oder zur Massenüberwachung in den USA bereitzustellen. Daraufhin brandmarkte das Pentagon Anthropic als „Lieferketten-Risiko“, was den Einsatz der Software in Behörden stark erschwert. Doch die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Mythos machten die Firma für die Regierung schnell wieder unentbehrlich. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Warum ein Deal zwischen dem Iran und den USA so schwer ist
Kriegsende in Sicht
USA und Iran verständigen sich auf ein Rahmenabkommen