Angst vor Cyber-Waffe: US-Regierung stoppt neue KI
Angst vor CyberwaffeUS-Regierung stoppt Super-KI und lässt Zugang komplett sperren

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Das Ki-Modell Mythos von Anthropic fand zum Teil über Jahrzehnte unentdeckt Software-Schwachstellen. (Symbolbild)
Ein Hammer in der Tech-Welt! Die US-Regierung zwingt die KI-Firma Anthropic, den Zugang zu ihrer brandneuen Spitzen-Software zu blockieren. Der Grund ist brisant: Sorgen um die nationale Sicherheit.
Die Anordnung trifft alle Menschen ohne US-Pass – sogar jene, die in den USA leben oder direkt bei Anthropic angestellt sind. Das Unternehmen gab bekannt, dass es deshalb kurzfristig den Zugang zu den KI-Modellen Fable 5 und Mythos 5 für jeden sperren musste. Die Regierung vermutet anscheinend, einen Weg entdeckt zu haben, um die eingebauten Schutzmechanismen der Software auszuhebeln.
Die Furcht vor einer unkontrollierbaren Cyber-Waffe
Was macht diese KI so speziell – und potenziell so brandgefährlich? Die Technologie hinter dem Modell Mythos ist extrem stark darin, Schwachstellen in Software zu finden, die teilweise seit Jahrzehnten unbemerkt blieben. Bisher setzten US-Behörden und ausgewählte Firmen diese Fähigkeit ein, um ihre eigenen Systeme abzusichern. Doch die Befürchtung ist riesig: In den falschen Händen könnte die KI zu einer mächtigen digitalen Waffe werden.
Das erst in dieser Woche vorgestellte Modell Fable 5 ist die öffentliche Variante, bei der genau diese heiklen Funktionen für Cybersicherheit und Biotechnologie gesperrt sind. Mythos 5 ist die komplette, nicht-öffentliche Fassung, die nur für Behörden und ausgesuchte Partner gedacht war.
KI-Firma kontert: „Blockade für Millionen ist überzogen“
Anthropic empfindet die Reaktion der Regierung als vollkommen übertrieben. Man habe den Bericht analysiert, der wohl der Auslöser war. Das Urteil der Experten: Es gehe nur um eine begrenzte Möglichkeit, die KI bestimmte Programmzeilen prüfen und korrigieren zu lassen. Eine Funktion, die auch Konkurrenz-Modelle wie GPT-5.5 von OpenAI beherrschen.
Anthropic ist nicht damit einverstanden, dass deshalb eine Software für Hunderte Millionen Anwender blockiert wird. Die Firma unterstreicht, dass die Schutzvorkehrungen bei Fable 5 umfassend erprobt worden seien.
Ironie des Schicksals: Dauer-Zoff mit der Regierung
Die ganze Situation hat eine besondere Pointe: Erst vor wenigen Tagen hatte sich Anthropic-Chef Dario Amodei selbst dafür starkgemacht, dass die Regierung potenziell gefährliche KI-Software stoppen können sollte. Seine Forderung: Dies müsse auf Basis von transparenten Abläufen und technischen Fakten geschehen. Genau das sei hier aber nicht der Fall.
Es ist nicht der erste Streit zwischen Anthropic und der US-Regierung. Die Firma wehrte sich standhaft dagegen, ihre KI-Modelle für autonome Waffensysteme oder zur Massenüberwachung in den USA bereitzustellen. Daraufhin brandmarkte das Pentagon Anthropic als „Lieferketten-Risiko“, was den Einsatz der Software in Behörden stark erschwert. Doch die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Mythos machten die Firma für die Regierung schnell wieder unentbehrlich. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
