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Ukraine Sicherheitsexperte mit besorgniserregenden Worten: Ihm wird „angst und bange“

Wladimir Putin, Präsident von Russland, leitet eine Sicherheitssitzung am 21. Januar 2022.

Russlands Präsident Wladimir Putin.

Der Konflikt in der Ukraine spitzt sich immer weiter zu. Russland zieht nahe der ukrainischen Grenze immer mehr Soldaten zusammen. Mehr und mehr gerät auch die Rolle Deutschlands in diesem Konflikt in den Mittelpunkt.

Greift Russland wirklich die Ukraine an? Ausgeschlossen scheint ein solches Szenario schon lange nicht mehr. So lässt Putin immer mehr Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine aufmarschieren. Nun gerät auch die Rolle Deutschlands in den Mittelpunkt der Diskussionen.

So kritisierte der Sicherheitsexperte und ehemalige deutsche Botschafter in Washington, Wolfgang Ischinger das zögernde Verhalten der Bundesrepublik. Wegen der „Ungeschicklichkeiten“ im Umgang mit Nord Stream 2 und der Frage bezüglich der Waffenlieferungen an die Ukraine, stehe Deutschland nunmehr auf der politischen Weltbühne in einem „miesen, schlechten Licht“ dar, so Ischinger.

Ukraine-Krise: Sicherheitsexperte wird deutlich gegenüber Deutschland

Zudem, so der ehemalige deutsche Botschafter in Washington, würde die deutsche Zurückhaltung in Russland genau registriert und spiele dem russischen Machthaber Wladimir Putin extrem in die Hände. Ihm werde „angst und bange“, wird Ischinger von „Focus Online“ zitiert.

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Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, stellt den Munich Security Report 2021 in der Bundespressekonferenz vor. Das Bild entstand am 9. Juni 2021.

Der Sicherheitsexperte Wolfgang Ischinger.

„Es hat einige Ungeschicklichkeiten gegeben. Ich halte die nicht für irreparabel. Aber ein Reputationsschaden ist schon eingetreten“, so der Sicherheitsexperte.

Zwar sei eine Zurückhaltung in der Frage der Waffenlieferungen ob Deutschlands Vermittlerrolle im Ukraine-Konflikt durchaus sinnvoll, man dürfe sich aber nicht „weltöffentlich durch den Kakao ziehen lassen“, so Ischinger. Deutschland sei bislang der selbstgesetzten europäischen Führungsaufgabe nicht gerecht geworden. „Die Kommunikationspolitik der Bundesregierung war der Bedeutung dieses Vorgangs nicht angemessen“, erklärt Wolfgang Ischinger. (göt)

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