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Trumps Worte lösen Beben aus – Asiens Börsen feiern, Ölpreis kracht nach unten

Eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump über ein mögliches Ende des Iran-Krieges hat die Börsen in Asien beflügelt und für einen starken Handelsstart gesorgt. So schoss in Japan der Leitindex Nikkei 225 direkt zum Auftakt um rund drei Prozent in die Höhe. Für die japanische Wirtschaft, die massiv auf Importe von Öl und Gas angewiesen ist, eine enorm wichtige Entwicklung.

Auch in Südkorea herrschte Partystimmung: Der Leitindex Kospi startete mit einem kräftigen Plus von 5,5 Prozent, nachdem er am Vortag noch herbe Verluste von 6 Prozent verkraften musste. Besonders die Aktien von Technologieriesen wie Samsung Electronics oder dem Chiphersteller SK Hynix explodierten zeitweise mit einem Zuwachs von über 9 Prozent. In China ging es ebenfalls aufwärts, wie die Gewinne beim Hongkonger Hang Seng (plus 1,3 Prozent) und dem CSI-300-Index für Festlandchina (plus 0,8 Prozent) zeigten.

Auslöser des Ganzen war ein Interview, in dem der US-Sender CBS News, wie die dpa meldet, Trump mit den Worten zitierte: „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet.“ Diese Bemerkung sorgte bereits an der US-Börse für Optimismus und hatte eine dramatische Folge: Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stürzte auf 89,20 US-Dollar pro Fass (159 Liter). Damit war das Öl rund 30 Dollar billiger als noch in der Nacht zum Montag, als der Preis zum ersten Mal seit Jahren die 100-US-Dollar-Marke durchbrochen hatte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Donald Trump gestikuliert bei einer Rede.

Nahost-Krieg

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