Börsengang von OpenAI & SpaceX: Droht der Milliarden-Crash?
Jetzt geht's um BillionenElon Musks SpaceX plant den größten Börsengang aller Zeiten

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OpenAI ist als Firma hinter dem KI-Chatbot ChatGPT weltbekannt geworden. (Archivbild)
Jetzt ist die Runde der gigantischen Tech-IPOs vollzählig. Der Entwickler von ChatGPT, OpenAI, will ebenfalls an die Börse gehen und hat den Antrag eingereicht. Doch wie schon beim Konkurrenten Anthropic wird über die Einzelheiten Stillschweigen bewahrt. OpenAI machte außerdem klar, dass der Schritt an die Börse noch auf sich warten lassen könnte. Der Grund: Ohne eine Börsennotierung sind manche Geschäftsabläufe unkomplizierter.
Ganz anders bei Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX: Der Börsenstart ist hingegen schon für den kommenden Freitag geplant. Die Firma peilt aus dem Nichts eine unfassbare Bewertung von beinahe 1,8 Billionen Dollar an (das sind etwa 1,56 Billionen Euro). Mit geplanten Einnahmen von circa 75 Milliarden Dollar könnte dies der gewaltigste Börsengang aller Zeiten werden.
SpaceX-Wahnsinn: Fantasie statt Fakten?
Aber bei diesen Summen muss man stutzig werden. Das Unternehmen machte letztes Jahr Verluste und hatte einen Umsatz von unter 19 Milliarden Dollar. Die anvisierte Bewertung erscheint daher astronomisch hoch. Die Erklärung von SpaceX für diese schwindelerregende Zahl? Ein Versprechen auf künftige Triumphe.
Die Wettbewerber sind da kaum bescheidener. So wurde der KI-Konkurrent Anthropic erst kürzlich bei einer Finanzspritze auf 900 Milliarden Dollar taxiert. OpenAI wurde bei der letzten Runde nur geringfügig niedriger bewertet.
KI-Traum oder Milliarden-Grab?
Das Unternehmen hinter ChatGPT hegt ehrgeizige Pläne: Es sollen Hunderte Milliarden Dollar in neue Rechenzentren fließen. Geld von der Börse würde dabei natürlich helfen. Jedoch bestehen – nicht nur bei OpenAI – massive Bedenken, ob sich die enormen Investitionen in die KI-Infrastruktur jemals auszahlen werden.
Daher wird der Gang an die Börse zur Stunde der Wahrheit. Es zeigt sich, ob Investoren bereit sind, in diesen Sektor ihr Geld zu stecken – oder ob der ganze Hype wie eine Seifenblase zerplatzt. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
