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Größter Deal aller ZeitenWas der SpaceX-Börsengang für Ihr Geld im ETF bedeutet

Elon Musk, Chef von SpaceX, guckt fragend vor einer Fotowand

Copyright: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Wo geht die Reise hin? ETF-Anleger fragen sich: Was bedeutet der Börsengang von SpaceX für mein Portfolio?

SpaceX-Börsengang: Gefahr für Ihr Depot? Experte klärt auf.

Der historisch größte Börsenstart steht bevor: Die Raumfahrt-Firma SpaceX des Tech-Visionärs Elon Musk geht am Freitag (12. Juni) an den Kapitalmarkt. Die Wertansetzung ist atemberaubend: Die Gesellschaft wird auf circa 1,77 Billionen US-Dollar geschätzt. SpaceX schießt damit aus dem Nichts in die Top Sechs der global wertvollsten Firmen.

Aber diese gigantische Summe ist ein gewagtes Spiel. Obwohl SpaceX eine derart hohe Einschätzung erhält, fuhr die Firma im Vorjahr ein Minus von etwa 5 Milliarden US-Dollar ein, bei Erlösen von lediglich 19 Milliarden. Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt: Metas Facebook-Mutterkonzern hat einen geringeren Börsenwert, erzielte jedoch Einnahmen von mehr als 200 Milliarden Dollar und einen Profit von 80 Milliarden. Der Wert von SpaceX basiert daher hauptsächlich auf der Hoffnung in zukünftige Möglichkeiten durch Satelliten-Konnektivität und KI.

Gefahr für dein ETF-Depot durch den SpaceX-Start?

Zahlreiche Anleger investieren in börsengehandelte Indexfonds (ETFs), in denen bald auch Papiere von SpaceX landen. Sollten Sparer nun nervös werden? Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW beruhigt die Gemüter. Für die Mehrheit der Anleger seien die Auswirkungen begrenzt, meint er. Die Begründung: Bei einem breit aufgestellten globalen ETF wie dem MSCI World, der circa 1.400 Firmen bündelt, ist die Quote von SpaceX minimal.

Das „Ratgeberportal Finanztip“ kalkuliert: Da zu Beginn nur ein kleiner Teil der Aktien im freien Handel verfügbar ist, dürfte die Gewichtung in etablierten Weltindizes womöglich weniger als 0,1 Prozent betragen. Die Auswirkung auf den Kurs deines ETFs wäre somit fast nicht zu merken, ganz gleich, wie sich das SpaceX-Papier entwickelt.

Experte mit klarem Rat: „Breite Streuung ist der beste Schutz“

Bei spezialisierten Fonds ist die Lage eine andere. „Bei anderen ETF mit weniger breiter Streuung, zum Beispiel einigen Branchen-ETF, könnte der Einfluss von SpaceX eine größere Bedeutung bekommen“, so die Einschätzung von Verbraucherschützer Scherfling. Wer unmittelbar in die einzelne Aktie investiert, trägt das volle Risiko – eine Strategie, von der der Fachmann gerade Neulingen am Markt generell abrät.

Seine unmissverständliche Botschaft lautet: „Der beste Schutz ist und bleibt eine breite Streuung der eigenen Geldanlagen.“ Globale ETFs sind hierfür perfekt geeignet, weil sie kostengünstig sind und das Kapital auf diverse Branchen und Nationen verteilen. Jeder Euro, den du investierst, sichert dir Anteile an einer Vielzahl von Firmen in deinem Portfolio.

Dein Depot auf dem Prüfstand: Jetzt ist die Zeit!

Trotzdem ist ein Event wie der Börsenstart von SpaceX eine gute Gelegenheit, das persönliche Depot zu kontrollieren. „Man kann aber zum Anlass nehmen zu überprüfen, ob das eigene Portfolio weiterhin zu den individuellen Zielen und Präferenzen passt“, empfiehlt Scherfling. Stimmt die Balance zwischen Renditechancen und Verlustrisiken noch mit deinem Profil überein? Falls nicht, sind Anpassungen im Portfolio ratsam. Ein solcher Check sollte sowieso jährlich stattfinden.

Üblicherweise vergehen Monate, bevor ein neues Wertpapier in den wichtigen Indizes und somit in deinem ETF erscheint. Bei SpaceX ist es jedoch möglich, dass dies durch ein „Fast-Entry-Verfahren“ bereits in den ersten beiden Wochen geschieht. Die bedeutenden Index-Anbieter wie Nasdaq, FTSE Russell und MSCI haben dafür schon die nötigen Maßnahmen eingeleitet.

(dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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