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Irre Zahlen bei SpaceXTrotz Milliarden-Verlusten wertvoller als der Facebook-Konzern

Das Starship der Raumfahrtfirma SpaceX

Copyright: Eric Gay/AP/dpa

Die hohen Kosten für die Entwicklung der Riesen-Rakete Starship tragen zu den Verlusten von SpaceX bei. (Archivbild)

Rekord-Börsengang macht Elon Musk zum ersten Billionär.

Ein Geschäft von historischem Ausmaß ist perfekt: Die Weltraum-Firma SpaceX von Elon Musk hat ihren Börsenstart vollzogen. Dieser Schritt hebt den Tech-Visionär in eine völlig neue finanzielle Sphäre.

Wie SpaceX mitteilte, wurden circa 555,6 Millionen Aktien zu 135 Dollar das Stück veräußert. Das Unternehmen sammelt dadurch eine gigantische Summe von 75 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 64,8 Mrd. Euro) ein. Der bisherige Spitzenreiter, der Börsengang des saudischen Ölkonzerns Aramco aus dem Jahr 2019, erscheint mit seinen 29 Milliarden Dollar daneben fast schon winzig.

Musk knackt als Erster die Billionen-Marke

Wenn am Freitag der Handel beginnt, startet SpaceX mit einer schwindelerregenden Bewertung, die bei 1,77 Billionen Dollar liegt. Das katapultiert die Firma auf Anhieb über den Wert des Facebook-Mutterkonzerns Meta. Für Elon Musk persönlich hat das eine unglaubliche Konsequenz: Sein Vermögen überschreitet – rein rechnerisch – die Marke von einer Billion US-Dollar, basierend auf dem Wert seiner Anteile an SpaceX und dem E-Auto-Hersteller Tesla.

Ein Blick auf die Geschäftsbücher von SpaceX offenbart jedoch ein komplett anderes Bild. Die nackten Zahlen des Unternehmens bilden einen extremen Gegensatz zu dem gigantischen Börsenwert. Die Investoren setzen hier ganz klar auf eine Wette für die Zukunft.

Trotz Geldregen: Das Unternehmen schreibt tiefrote Zahlen

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete SpaceX einen Verlust in Höhe von circa 4,94 Milliarden US-Dollar. Dem gegenüber stand ein Umsatz, der bei 18,67 Milliarden Dollar lag. Einer der Hauptgründe für dieses dicke Minus sind die immensen Ausgaben für die Entwicklung der neuen Riesenrakete Starship.

Die Haupteinnahmequelle für SpaceX ist momentan der Internetdienst Starlink, der über Satelliten bereitgestellt wird. Für die kommenden Jahre setzt man aber vor allem auf Künstliche Intelligenz, die unter anderem durch Rechenzentren im Weltraum ermöglicht werden soll.

Wie der Tech-Boss die Fäden in der Hand behält

Trotz des massiven Geldzuflusses von außen gibt Musk die Zügel nicht ab. Mit einem Stimmrechtsanteil von über 80 Prozent bleibt er auch im Anschluss an den Börsengang der alleinige Entscheider bei SpaceX. Dies wird durch besondere Aktien ermöglicht, die ihm mehr Stimmrechte sichern.

Auch bei der Durchführung des Börsengangs wählte Musk einen unkonventionellen Weg. Anstatt wie sonst üblich eine Preisspanne festzulegen und den finalen Preis nach dem Interesse der Anleger zu richten, hat SpaceX den Ausgabepreis auf 135 Dollar einfach im Vorfeld diktiert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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