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Gezielter Blackout-TerrorLinksextreme legen mit Anschlägen die Stromversorgung lahm

Stromausfall

Copyright: Christoph Schmidt/dpa

Nach dem großflächigen Stromausfall in Reutlingen wurden Brandstellen am Umspannwerk gefunden. (Symbolbild)

Anschläge auf Stromnetz: Wer steckt hinter dem Blackout-Terror?

Anschläge auf die Stromversorgung in Deutschland sind zwar selten, aber sie sind gezielte Angriffe auf unsere Lebensadern. Sie führen zu massiven Ausfällen und Schäden in Millionenhöhe. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht vor allem Linksextremisten als relevanten Täterkreis.

Besonders dramatisch war der Fall in Berlin-Lichterfelde im Januar 2026. Nach der Zerstörung von Starkstromkabeln waren rund 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Es war der längste Blackout in der Hauptstadt seit dem Zweiten Weltkrieg – erst nach 100 Stunden floss der Strom wieder vollständig. Eine sogenannte „Vulkangruppe“ bekannte sich zu der Tat.

Auch NRW im Visier der Täter

Doch der Terror trifft nicht nur Berlin, er hat auch schon Nordrhein-Westfalen erreicht. Im Sommer 2025 legte ein Brandanschlag auf die Bahninfrastruktur zwischen Düsseldorf und Duisburg eine der wichtigsten Bahnstrecken des Landes lahm. Signalanlagen und Leitungen wurden zerstört, was zu massiven Verspätungen und Zugausfällen führte. Zu diesem Anschlag bekannte sich ein „Kommando Angry Birds“, das die Ermittler der linksextremen Szene zuordnen.

Schon im September 2025 traf es Berlin-Johannisthal. Ein Brandanschlag auf zwei Strommasten sorgte für einen 60-stündigen Stromausfall bei rund 50.000 Haushalten und Betrieben. Selbst Notrufnummern, der Nahverkehr und Pflegeheime waren betroffen.

Terror-Verdacht bei Anschlägen auf Tesla-Werk

Immer wieder im Fokus der Täter: die Tesla-Gigafactory in Grünheide (Brandenburg). Bereits 2021 standen die „Vulkangruppen“ im Verdacht, die Stromversorgung der Baustelle angezündet zu haben.

Tesla Fabrik - Stillstand nach Stromausfall

Copyright: Patrick Pleul/dpa

Nach einem Brandanschlag auf einen Hochspannungsmast steht im März 2024 die Produktion in der Tesla-Autofabrik in Grünheide zeitweise still.

Knapp drei Jahre später, 2024, brannte ein Hochspannungsmast in der Nähe. Die Folge: Die Produktion im Werk stand tagelang still. In diesem Fall ermittelt sogar die Bundesanwaltschaft wegen Terrorismus-Verdachts.

Auch in München kam es im Mai 2021 zu einem Blackout. Ein Brandanschlag auf Stromleitungen legte 150 Trafostationen lahm, 20.000 Haushalte saßen im Dunkeln. Das Überraschende hier: In einem Bekennerschreiben wurde klar, dass das eigentliche Ziel ein Rüstungsunternehmen war. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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