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Angriff auf Putins ReichUkraine attackiert Öl-Raffinerien und Rüstungsbetriebe

Ukraine-Krieg - Sewastopol

Copyright: Uncredited/Sevastopol mayor Mikhail Razvozhaev telegram channel/AP/dpa

In Sewastopol traf ein ukrainischer Drohnenangriff ein Geschichtsmuseum.

Massiver Drohnen-Gegenschlag der Ukraine in Russland.

Ukraine schlägt zurück: Massive Drohnen-Angriffe tief in Russland Die Ukraine hat mit einem gewaltigen Gegenschlag geantwortet. Mit Drohnen und Raketen attackierte die Armee Ziele Hunderte Kilometer tief im russischen Hinterland. Währenddessen erreicht der Krieg eine erschreckende Marke: Er dauert nun so lange wie der Erste Weltkrieg.

Das Verteidigungsministerium in Moskau gab bekannt, dass über Nacht 326 feindliche Drohnen neutralisiert worden seien. Diese Angabe ist nicht unabhängig verifizierbar, deutet aber auf eine ukrainische Offensive von erheblichem Ausmaß hin. Am Mittwoch registrierte der Generalstab in Kiew den 1.568. Tag des Konflikts, womit die von Kremlchef Wladimir Putin 2022 befohlene Invasion die Dauer des Ersten Weltkriegs von 1914 bis 1918 erreicht hat.

Kiews Drohnen treffen Russlands empfindliche Infrastruktur

Die nächtlichen ukrainischen Drohnenattacken trafen unter anderem die Raffinerie von Samara an der Wolga und verursachten dort einen Brand, wie auf Telegram-Kanälen berichtet wurde. Der Gouverneur des Gebiets, Wjatscheslaw Fedorischtschew, bestätigte auf Telegram drei verletzte Personen und Beschädigungen an mehreren Industrieobjekten. Auch im Gebiet Wladimir, östlich von Moskau, wurden laut Behördeninformationen zwei Anlagen der Ölindustrie getroffen.

Sogar in Tscheboksary an der Wolga, 1.300 Kilometer von Kiew entfernt, sprachen russische Stellen von drei Verletzten infolge eines Raketenangriffs. Dort wurde laut Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Rüstungsbetrieb beschossen, der Komponenten für russische Drohnen und Raketen herstellt. Zum Einsatz kamen ukrainische Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo. „Wir wenden weiter Langstreckensanktionen gegen russische Militärobjekte und die Ölindustrie an“, kündigte der Präsident der Ukraine an. Es war bereits der dritte Angriff auf diese Fabrik.

Angst vor Drohnen erreicht jetzt sogar Sibirien

Die Furcht vor den ukrainischen Drohnen hat mittlerweile sogar Sibirien erreicht. In den Regionen Tjumen und Omsk gaben die Behörden Drohnenalarm aus. Besonders brisant: Omsk, das 2.800 Kilometer von Kiew entfernt ist, ist der Standort der größten russischen Ölraffinerie und mehrerer Rüstungsbetriebe. Es wurde jedoch nichts über einen tatsächlichen Angriff bekannt.

Marschflugkörper Flamingo

Copyright: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Die Marschflugkörper FP-5 Flamingo sind eine Eigentwicklung der Ukraine. (Archivbild)

In Sewastopol auf der Krim, die von Russland annektiert ist, schlug eine Drohne in einem Geschichtsmuseum ein. Michail Raswoschajew, der Chef der Besatzungsbehörden, nannte es einen gezielten Angriff auf eine Kultureinrichtung. Ein solches Vorgehen wäre jedoch untypisch für die ukrainische Armee. Im Gegensatz dazu hat Russland während des Krieges bereits viele Kulturstätten in der Ukraine durch Angriffe zerstört.

Russland schlägt mit Drohnenschwarm auf Charkiw ein

Die russischen Drohnenangriffe in der Nacht trafen am schwersten die grenznahe ukrainische Großstadt Charkiw. Die Regionalverwaltung berichtete von 26 Einschlägen binnen kurzer Zeit. Es habe acht Verletzte gegeben. Auch die Stadt Saporischschja wurde getroffen, es gab Gebäudeschäden. Die ukrainische Luftwaffe zählte über Nacht 207 russische Drohnen, von denen 181 abgefangen worden seien. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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