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Lage spitzt sich wieder zuIran attackiert Ölanlagen in Emiraten – Merz reagiert

Bundeskanzler Friedrich Merz beantwortet Fragen der Journalisten.

Copyright: Michael Kappeler/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dem Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft.

Erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg vor knapp vier Wochen haben sich die Spannungen am Persischen Golf wieder deutlich zugespitzt.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jüngsten Angriffe des Iran auf die Vereinigten Arabischen Emirate kritisiert.

„Diese Angriffe verurteilen wir scharf“, erklärte Merz am Montag im Onlinedienst X und ergänzte: „Unsere Solidarität gilt den Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und unseren Partnern in der Region.“

Angriffe „das Ergebnis des Draufgängertums der USA“

Weiter schrieb Merz: „Teheran muss an den Verhandlungstisch zurückkehren und aufhören, die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen: Die Blockade der Straße von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen. Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben.“

Emiratische Behörden hatten zuvor einen iranischen Angriff mit mehreren Drohnen und Marschflugkörpern auf mehrere Landesteile gemeldet.

Unter anderem wurde demnach dadurch ein Brand in einer Einrichtung der Energieinfrastruktur in der Hafenstadt Fudschaida ausgelöst.

Das emiratische Außenministerium sprach von einer „gefährlichen Eskalation“. Ein iranischer Militärvertreter sagte im Staatsfernsehen, es sei nicht die Absicht Teherans gewesen, die Emirate anzugreifen.

Die Attacken seien hingegen „das Ergebnis des Draufgängertums der USA“, die „illegale Durchfahrten“ durch die Straße von Hormus ermöglichen wollten. (afp/dpa)

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