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Musks irre WetteSpaceX-Börsengang soll ihn zum ersten Billionär der Welt machen

Das Starship der Raumfahrtfirma SpaceX

Copyright: Eric Gay/AP/dpa

Die hohen Kosten für die Entwicklung der Riesen-Rakete Starship tragen zu den Verlusten von SpaceX bei. (Archivbild)

Milliarden-Verluste, aber Musk will erster Billionär werden

Köln – Jetzt wird's galaktisch! Elon Musks Raumfahrt-Firma SpaceX plant den größten Börsengang der Geschichte. Es geht um eine unfassbare Summe, die den Tech-Visionär zum ersten Billionär der Welt machen könnte. Doch das Ganze ist ein Spiel mit dem Feuer.

Rund 75 Milliarden US-Dollar will SpaceX mit diesem Schritt einsammeln. Der Preis für eine einzelne Aktie soll bei 135 Dollar liegen. Das Ziel: eine astronomische Gesamtbewertung von fast 1,8 Billionen Dollar für ein Unternehmen, das bisher Verluste schreibt.

Für Musk persönlich könnte das bedeuten, dass sein Vermögen – zumindest auf dem Papier – die magische Grenze von einer Billion Dollar durchbricht. Die Zügel gibt er dabei aber nicht aus der Hand: Dank spezieller Aktien behält der Milliardär mit über 80 Prozent der Stimmrechte die komplette Kontrolle.

Wird Musk der erste Billionär der Welt?

Die Rechnung ist atemberaubend: Allein Musks Anteile an SpaceX wären beim Start an der Börse rund 866,5 Milliarden Dollar wert. Zählt man seine Tesla-Aktien im Wert von circa 350 Milliarden Dollar hinzu, ist die Billion voll. Er wäre damit der erste Mensch in der Geschichte mit einem solchen Vermögen.

Ein kleiner Haken: Dieser unfassbare Reichtum existiert hauptsächlich auf dem Papier. Da sein Vermögen fast nur aus Aktienpaketen besteht, ist es ein theoretischer Wert. Musk könnte diese Anteile nicht einfach verkaufen, ohne den Kurs massiv zu drücken.

Aber Achtung: Milliarden-Verluste trotz Rekord-Bewertung

Denn die gigantische Bewertung steht im krassen Widerspruch zu den tatsächlichen Geschäftszahlen. Und hier kommt der Hammer: SpaceX hat im letzten Jahr einen Verlust von sage und schreibe 4,94 Milliarden Dollar eingefahren. Dem gegenüber stand ein Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar.

Investoren zahlen also nicht für die Gegenwart, sondern für eine große Vision. Ein Hauptgrund für die tiefroten Zahlen sind die enormen Entwicklungskosten für die Riesenrakete Starship. Die Kassen füllt aktuell vor allem der Satelliten-Internetdienst Starlink.

Zum Vergleich: Mit dieser Bewertung wäre SpaceX auf einen Schlag mehr wert als der Facebook-Mutterkonzern Meta, der auf etwa 1,6 Billionen Dollar kommt. Der entscheidende Unterschied: Meta erwirtschaftete allein im letzten Quartal einen Gewinn von 26,8 Milliarden Dollar.

Mars-Träume und KI als Zukunfts-Wette

Warum also die astronomische Bewertung? Die Aktie wird als Wette auf die Genialität von Elon Musk gehandelt, ganz ähnlich wie bei Tesla. Der Visionär verspricht Flüge zum Mars, eine Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All. Diese Fantasie treibt den Preis.

Zusätzlich hat Musk seine KI-Firma xAI sowie die Plattform X (ehemals Twitter) in das Unternehmen integriert. Die Ambitionen für diesen Rekord-Börsengang, der den bisherigen Spitzenreiter Aramco (2019, 29 Mrd. Dollar) alt aussehen lässt, sind also kein Zufall. Schon länger wird auch über eine mögliche Fusion von SpaceX und Tesla spekuliert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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