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Heftiger Ebola-ZoffWeißes Haus soll krankem US-Arzt die Einreise verweigert haben

Ebola-Ausbruch - Kongo

Copyright: Moses Sawasawa/AP/dpa

Im Kongo und in Uganda gibt es nach WHO-Angaben inzwischen mehr als 500 Verdachtsfälle von Ebola, einer ansteckenden und lebensbedrohlichen Krankheit.

Heimkehr verweigert? Ebola-Arzt aus USA in Berlin.

Riesen-Wirbel um einen infizierten US-Arzt! Einem Bericht der „Washington Post“ zufolge soll ihm das Weiße Haus die Heimkehr verweigert haben. Die Folge: Seine Behandlung habe sich verzögert. Jetzt wird er in Berlin behandelt – und Washington dementiert alles.

Dieser Bericht sei „absolut falsch“, zitiert die Zeitung nun einen Sprecher des Weißen Hauses. „Das oberste und einzige Anliegen der Trump-Regierung ist es, die Gesundheit und Sicherheit der amerikanischen Bürger zu gewährleisten“, so Sprecher Kush Desai.

Die „Washington Post“ stützt ihre Recherchen auf fünf Personen aus dem Umfeld des Falls, die anonym bleiben wollen.

US-Arzt wird jetzt in Berliner Charité behandelt

Der amerikanische Mediziner, der sich im Kongo mit dem Ebolavirus angesteckt hat, wird seit Mittwoch auf einer Spezialstation der Berliner Charité versorgt. Er wurde nach Deutschland geflogen, nachdem die USA die Bundesregierung um Hilfe gebeten hatten. Das Bundesgesundheitsministerium betont, dass für die Bevölkerung oder andere Patienten keine Gefahr bestehe. Die Sonderisolierstation der Charité ist eine komplett geschlossene Einheit und vom regulären Klinikbetrieb getrennt.

Auch das Weiße Haus lobt die deutsche Klinik. „Die Charité-Klinik in Deutschland gilt international als eine der weltweit besten Einrichtungen für die Behandlung und Eindämmung von Viruserkrankungen wie Ebola und steht den führenden Einrichtungen hier in den Vereinigten Staaten in nichts nach“, sagte der Sprecher.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC begründete die Verlegung nach Berlin mit der kürzeren Flugzeit und der großen Erfahrung der Charité bei der Ebola-Behandlung. Der Zustand des infizierten Arztes ist laut CDC stabil. Seine Ehefrau und vier Kinder sind inzwischen ebenfalls in der Charité. Sie gelten als Kontaktpersonen, wurden aber zuletzt negativ auf das Virus getestet.

Angst vor Kritik in der Bevölkerung?

Doch warum sollten die USA ihren eigenen Bürger abweisen? Die „Washington Post“ schreibt, Grund für die angebliche Zurückhaltung seien vor allem Bedenken über die öffentliche Wahrnehmung und die Sorge vor Kritik und Angst in der US-Bevölkerung gewesen.

Die Zeitung erinnert an den Ebola-Ausbruch in Westafrika ab 2014. Damals wurden infizierte US-Bürger zur Behandlung in die USA geflogen – was Donald Trump, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht US-Präsident war, scharf kritisiert hatte.

Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit, die durch Körperkontakt und den Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird. Im Kongo und in Uganda gibt es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen mehr als 500 Verdachtsfälle und mehr als 130 vermutete Ebola-Todesfälle. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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