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„Neue Runde des Krieges“Parlamentspräsident warnt vor neuen Angriffen des Feindes

Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi

Copyright: W.K. Yousufzai/AP/dpa

Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi ist zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. (Archivbild)

Iran warnt vor neuem Krieg – laufen geheime Trump-Gespräche?

In Teheran geht die Angst um: Angesichts der explosiven militärischen Situation stellt sich Irans Führung auf weitere Attacken ein. „Die offenen und verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er eine neue Runde des Krieges anstrebt“, so die dramatischen Worte von Parlamentschef Mohammed Bagher Ghalibaf. Seine Warnung kam per Audio-Aufnahme, die im Iran die Runde machte – ein Satz, der die extreme Anspannung in der Region zeigt.

Das Militär habe die Feuerpause genutzt, um die eigene Schlagkraft zu erneuern, fügte Ghalibaf hinzu. Ist das die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm?

Teheran: Rettungsversuch in letzter Minute?

Unterdessen wird hinter den Kulissen fieberhaft verhandelt. Eine Schlüsselfigur ist dabei Mohsin Naqvi, der Innenminister Pakistans. Er ist schon wieder für Verhandlungen in Teheran – das zweite Mal innerhalb weniger Tage. Laut staatlichem Rundfunk traf er dort zuerst sein iranisches Gegenüber, Eskandar Momeni.

Bereits Anfang der Woche saß Naqvi mit wichtigen Leuten am Tisch: Parlamentschef Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi. Beide führen für den Iran den brandgefährlichen Dialog mit den USA.

Die heikle Trump-Verbindung

Und genau hier wird die Sache richtig pikant: Der pakistanische Minister Naqvi ist ein Intimus von General Asim Munir, dem starken Mann im Militär seines Landes. Und von Munir heißt es, er habe einen direkten Draht zu keinem Geringeren als US-Präsident Donald Trump. Eine Information, die die ganze Vermittlungsaktion in ein völlig neues Licht rückt.

Zur Erinnerung: Der Konflikt eskalierte Ende Februar, als die Vereinigten Staaten und Israel militärisch gegen den Iran vorgingen. Eine Feuerpause besteht seit Anfang April und ermöglichte erst die Gespräche. In dieser Zeit hat sich Pakistan massiv als Vermittler zwischen den verfeindeten Seiten engagiert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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