DIW-Schock: Stürzt der Iran-Krieg uns in die Rezession?
Jetzt droht die RezessionDIW halbiert Prognose – Wirtschaft dürfte zweimal schrumpfen

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Die deutsche Wirtschaft wird von Iran-Krieg ausgebremst
DIW-Schockprognose: Stürzt der Iran-Krieg Deutschland jetzt in die Rezession? Die Hoffnung auf einen Wirtschaftsaufschwung ist geplatzt! Wegen des Iran-Konflikts und explodierender Ölpreise halbiert das DIW seine Wachstumsprognose. Für die Bürger bedeutet das: Das Geld wird knapper, die Unsicherheit wächst.
Die deutsche Wirtschaft steht vor einer Zerreißprobe! Der Konflikt im Iran und der explodierende Ölpreis könnten Deutschland laut einer düsteren Prognose des DIW in eine Rezession stürzen. Die Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung haben ihre Konjunkturerwartung für dieses Jahr drastisch gekürzt. Für 2026 wird nur noch mit einem minimalen Zuwachs von 0,5 Prozent gerechnet, im Folgejahr sollen es 0,8 Prozent sein. Das ist in beiden Fällen fast ein halber Prozentpunkt weniger als bisher angenommen.
Der erhoffte Aufschwung wurde jäh gestoppt, noch bevor er richtig beginnen konnte, hauptsächlich wegen des Iran-Konflikts. Die Folgen spüren wir alle direkt im Geldbeutel: „Gestiegene Öl- und Gaspreise treiben die Verbraucherpreise, schmälern die Kaufkraft der privaten Haushalte und verstärken die Unsicherheit.“ Laut DIW-Analyse wird die Wirtschaftsleistung „sowohl im zweiten als auch im dritten Quartal leicht schrumpfen“ und sich erst gegen Ende des Jahres wieder fangen.
Das Leben wird teurer, Jobs wackeln
Macht euch gefasst: Die Preise werden weiter klettern! Das DIW prognostiziert eine Inflationsrate von 2,9 Prozent für dieses Jahr und sogar 3,0 Prozent für 2027. Damit liegt die Teuerung klar über dem angestrebten Wert der Europäischen Zentralbank. Zum Vergleich: Kürzlich lag der Wert in Deutschland noch bei 2,6 Prozent. Auch der Arbeitsmarkt bleibt angespannt: Die Quote der Arbeitslosen wird 2026 voraussichtlich auf 6,4 Prozent anwachsen und erst 2027 erneut auf 6,2 Prozent fallen.
Expertin gibt vorsichtige Entwarnung
Immerhin ein kleiner Lichtblick: Eine massive Energiekrise wie nach dem Beginn des Ukraine-Konflikts 2022/23 steht uns laut DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik nicht bevor. Sie begründet das so: „Der Schock ist kleiner, die Energieversorgung ist noch gesichert, und Deutschland ist heute weniger abhängig von fossilen Importen als nach Beginn des Ukraine-Kriegs.“
Überraschung: Nur der Staat hält die Wirtschaft am Laufen
Jetzt kommt der Hammer: Dass die Wirtschaft nicht komplett einbricht, liegt vor allem an den milliardenschweren Sondervermögen des Staates. Laut DIW sind es aktuell nur die erhöhten Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur, die die Konjunktur stützen. Der private Konsum der Bürger und unsere so wichtige Exportindustrie kommen hingegen kaum vom Fleck.
DIW-Chef mit klarer Ansage an die Ampel
DIW-Präsident Marcel Fratzscher richtet einen dringenden Appell an die Regierung in Berlin. Er verlangt passgenaue Hilfen, um gezielt Menschen mit wenig Geld unter die Arme zu greifen, beispielsweise mit einer Neuauflage der Energiekostenpauschale von 2022. Vom Tankrabatt hält er gar nichts: zu teuer, ineffektiv und ein Geschenk für Ölkonzerne. Seine unmissverständliche Botschaft lautet: „Die Bundesregierung sollte diesen Fehler nicht ein zweites Mal wiederholen und den Tankrabatt daher nicht über den 30. Juni hinaus verlängern.“ (dpa/red)
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