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Warnung vor PutinDeutscher General schlägt Alarm: „Könnte es früher passieren? Ja“

Carsten Breuer und weitere Männer in Uniform

Copyright: IMAGO / Mike Schmidt

Generalinspekteur Carsten Breuer (rechts) und weitere Männer in Uniform.

Ein führender Militär des Landes schlägt wegen einer möglichen Attacke aus Russland Alarm.

Was Carsten Breuer (61), der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, sagt, rüttelt wach. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte er eine klare Warnung: Moskau sei möglicherweise bereits 2029 in der Lage, das Nato-Bündnis militärisch herauszufordern.

Seine Einschätzung: „Die verschiedenen Indikatoren – Aufrüstung, Personalaufbau, wirtschaftliche und politische Entwicklungen – laufen auf einen Punkt zu: 2029. Könnte es früher passieren? Ja.“

Es gab bereits andere Warnungen

Breuer macht seinen Standpunkt deutlich: „Unser Problem ist in Moskau und nirgendwo anders.“

Aus diesem Grund verlangt er für die Bundeswehr die Fähigkeit, sofort kampfbereit zu sein, auch als „Fight-Tonight-Fähigkeit“ bekannt. Diese beunruhigende Prognose teilt nicht nur er. Warnungen kommen ebenso von NATO-Generalsekretär Mark Rutte (59). Noch einen Schritt weiter geht der Sicherheitsexperte Erkki Koort (50) aus Estland, der sogar die Möglichkeit eines Angriffs auf Deutschland sieht, was eine größere politische sowie militärische Auswirkung haben könnte als eine Attacke auf die baltischen Staaten. Das berichtet „bild.de“.

US-Pläne für Deutschland auf Eis gelegt

Eine andere Aussage aus dem Gespräch sorgt für Zündstoff. Anscheinend werden die Vorhaben zur Dislozierung eines amerikanischen Bataillons mit Langstreckenwaffen hierzulande, die noch unter Ex-Präsident Joe Biden (83) konzipiert wurden, nicht realisiert. Dazu sagte Breuer nur: „ein strategisches Thema“. Ursprünglich sollten diese Raketen aus den USA als Provisorium dienen, bis die Bundesrepublik eigene Fähigkeiten für Angriffe über weite Strecken entwickelt hat.

Weil die amerikanische Stationierung jetzt ausfällt, ist für Deutschland ein Kurswechsel nötig. Derzeit wird die Anschaffung eigener Waffensysteme als alternative Zwischenlösung erwogen. Aus diesem Anlass war Breuer schon in der vorletzten Woche im Pentagon zu Gast. Gegen Ende des Monats fliegt auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) in die US-Hauptstadt, um die Verhandlungen über den Erwerb der Raketen vom Typ Tomahawk voranzutreiben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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