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Minister schlägt AlarmVerkehrsminister sieht durch Bahn-Chaos Demokratie in Gefahr

Bahnchefin Evelyn Palla

Copyright: Malin Wunderlich/dpa

Soll besser von der Bundesregierung unterstützt werden: Bahnchefin Palla. (Archivbild)

Ein Milliarden-Loch, kaputte Schienen und Züge, die nie kommen. Die Lage bei der Bahn ist dramatisch. Jetzt schlägt ein Minister Alarm und spricht von einer Bedrohung für unser Land.

Die Deutsche Bahn steckt so tief im Schlamassel wie nie. Bahnchefin Evelyn Palla musste am Freitag die katastrophalen Zahlen für das vergangene Jahr präsentieren. Das Ergebnis: Ein gigantisches Minus von rund 2,3 Milliarden Euro. Das sind nochmal etwa 0,5 Milliarden Euro mehr als 2024. Für alle, die in Köln und der Region täglich auf die Bahn angewiesen sind, eine absolute Hiobsbotschaft.

Und es kommt noch dicker: Palla machte den Reisenden wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. Die Erneuerung des völlig veralteten Schienennetzes wird sich noch über viele Jahre hinziehen. Die Zahlen belegen das Chaos: Nur ungefähr 60 Prozent der Züge im Fernverkehr kamen letztes Jahr pünktlich an.

Grüne fordern mehr Geld, CDU-Minister warnt

Wegen dieser desaströsen Situation verlangt Tarek Al-Wazir, der dem Verkehrsausschuss im Bundestag vorsteht, nun Konsequenzen. Der Grünen-Politiker fordert von der Bundesregierung mehr Hilfe. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er: „Bahnchefin (Evelyn) Palla hat den richtigen Kurs eingeschlagen, braucht dafür aber deutlich mehr Rückhalt aus der Bundesregierung“. Al-Wazir betonte, dass ohne Investitionen in neue Gleise und den Rückhalt von Patrick Schnieder, dem Verkehrsminister der CDU, die grundlegenden Schwierigkeiten des Staatskonzerns ungelöst blieben. „Es ist nicht zu erklären, dass das Sondervermögen nicht komplett zusätzlich für Investitionen genutzt wird. Das muss sich ändern.“

„Demokratiegefährdende Richtung“

Verkehrsminister Schnieder selbst findet noch deutlichere Worte. Er betrachtet die Verfassung des Schienenkonzerns als eine ernste Bedrohung. Der Funke Mediengruppe sagte er, wie die dpa berichtet: „Das geht schon in eine demokratiegefährdende Richtung“. Seine Sorge ist, dass das Vertrauen der Bürger schwindet. „Wir dürfen nicht einreißen lassen, dass die Menschen glauben, der Staat bekommt Probleme wie marode Brücken oder notorisch verspätete Züge nicht in den Griff. Wir müssen zeigen, dass wir handlungsfähig sind.“

Die Politik streitet, die Bahn versinkt im Chaos – und die Leidtragenden sind die Fahrgäste. Es muss schnell etwas passieren, bevor der Frust noch größer wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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